Barrierefreie Website 2026: EAA-Check, WCAG-Praxis und die schnellen Fixes, die wirklich zählen
Manchmal merkt man erst, dass etwas nicht funktioniert, wenn jemand still wieder weg ist.
Kein Beschwerde-Mail. Kein Anruf. Kein „Können Sie mir helfen?“. Nur: Abbruch.
Bei Websites passiert das täglich. Menschen klicken sich rein, versuchen ein Formular auszufüllen, wollen einen Termin buchen oder schlicht eine Telefonnummer kopieren – und scheitern an Dingen, die für Sie völlig unsichtbar sind. Ein Button ohne Text. Ein Kontrast, der gut aussieht, aber nicht lesbar ist. Eine Navigation, die ohne Maus nicht bedienbar ist. Das Ergebnis ist immer gleich: weg.Und genau deshalb ist digitale Barrierefreiheit seit dem 28. Juni 2025 nicht mehr nur ein „wäre nett“, sondern für viele Unternehmen eine echte Pflicht – in Deutschland über das BFSG, in Österreich über das BaFG, beide auf Basis des European Accessibility Act (EAA).
Was viele unterschätzen: Barrierefreiheit ist nicht nur Rechtsthema. Sie ist Conversion-Thema. Vertrauens-Thema. Und ja – auch SEO-Thema. Wenn Sie es richtig anpacken.
Was heißt „barrierefrei“ bei Websites eigentlich – ohne Juristen-Deutsch?
Eine Website ist barrierefrei, wenn sie so gestaltet ist, dass Menschen sie wahrnehmen, bedienen, verstehen und technisch zuverlässig nutzen können – unabhängig davon, ob sie eine Maus verwenden, einen Screenreader, vergrößerte Schrift, Tastatursteuerung oder schlicht eine langsamere Motorik.
Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) fassen das in vier Prinzipien zusammen: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust. Das klingt trocken. In der Praxis ist es ganz simpel:
- Kann man die Seite lesen, auch wenn die Augen müde sind oder der Bildschirm spiegelt?
- Kann man alles klicken, auch ohne Maus?
- Versteht man Formulare, Fehlermeldungen und Schritte?
- Funktioniert die Seite auch dann, wenn Technik „anders“ ist als bei Ihnen?
Wenn Sie bei mindestens einem Punkt gerade innerlich „kommt drauf an“ denken: Willkommen im echten Leben. Genau dort findet die Musik statt.
EAA-Selbsttest: Trifft die Pflicht zur Barrierefreiheit Ihre Website?
Viele Betreiber hoffen auf die klassische Hintertür: „Wir sind eh klein.“ Oder: „Wir sind doch nur lokal.“ Oder: „Das betrifft nur Behörden.“ War früher so. Jetzt nicht mehr.
Mit dem EAA und seinen nationalen Umsetzungen sind zahlreiche private Unternehmen betroffen, vor allem wenn sie digitale Dienstleistungen anbieten – also Online-Shops, Buchungsstrecken, Kundenportale, digitale Services.
Der ehrliche Praxis-Check: Wenn eine dieser Aussagen stimmt, sollten Sie handeln
- Sie verkaufen online Produkte oder Leistungen (Shop, Warenkorb, Checkout).
- Sie nehmen online Buchungen an (Termine, Kurse, Reisen, Dienstleistungen).
- Sie haben digitale Kundenprozesse (Anmeldung, Konto, Dokumente, Support).
- Sie nutzen Formulare, die „geschäftskritisch“ sind (Anfrage, Angebot, Schaden, Bestellung).
- Sie arbeiten in einer Branche, wo Vertrauen extrem wichtig ist (Recht, Gesundheit, Technik, Beratung).
Und jetzt die unbequeme Frage: Was passiert, wenn ein potenzieller Kunde Ihr Formular nicht ausfüllen kann? Die meisten verlieren nicht nur den Lead. Sie verlieren den Kunden dauerhaft. Weil der Eindruck bleibt: „Wenn nicht einmal die Website funktioniert – wie läuft dann der Rest?“
Was viele Top-Websites beim Thema Barrierefreiheit falsch machen (und warum das Ihre Chance ist)
Wenn man sich anschaut, was auf vielen Seiten zu dem Thema steht, kommt oft diese Standard-Reihenfolge: Gesetz, WCAG, Checkliste, „Wir helfen Ihnen“.
Das Problem: Es bleibt theoretisch. Und die Lücken sind riesig.
1) Barrierefreiheit scheitert fast nie am Design. Sondern an Kleinigkeiten.
Nicht am „Look“. Sondern an Details wie Fokus-Reihenfolge, Button-Beschriftungen, Fehlermeldungen oder PDF-Downloads. Dinge, die man im Alltag übersieht.
2) „Accessibility-Overlay“ ist keine Lösung, sondern oft ein Risiko
Viele glauben: Plugin drauf, Schalter für Kontrast rein, fertig. Das klingt verlockend. Aber: Ein Overlay ersetzt keine saubere Struktur. Die WCAG-Konformität hängt stark von Theme, Inhalten und Funktionen ab – nicht von einem „drübergelegten“ Tool.
3) Barrierefreiheit ist kein Einmalprojekt
Es ist ein Prozess: Audit, Fix, Nachtest, Content-Regeln, Schulung. Sonst fällt die Seite nach drei Monaten wieder in alte Muster zurück. Das sagt kaum jemand. Aber genau das ist die Realität.
Die 12 häufigsten Barrieren auf Unternehmens-Websites (mit schnellen Lösungen)
Jetzt wird’s konkret. Denn Barrierefreiheit ist am Ende kein Religionskrieg, sondern Handwerk.
1) Navigation ist nicht per Tastatur nutzbar
Wenn man mit Tab durch die Seite springt, sollte man sehen, wo man gerade ist. Ein unsichtbarer Fokus ist wie Autofahren ohne Licht.
Quickfix: Fokus sichtbar machen, Tastatur-Reihenfolge prüfen, Dropdown-Menüs keyboardfähig bauen.
2) Kontraste sind „schön“, aber nicht lesbar
Hellgrau auf Weiß sieht modern aus. Und ist für viele: unlesbar.
Quickfix: Kontrastwerte prüfen, Buttons und Links eindeutig abheben.
3) Links heißen „hier klicken“
Für Screenreader ist das wertlos. Und ehrlich gesagt auch für Menschen, die scannen.
Quickfix: Links beschreibend benennen: „Preise ansehen“, „Termin buchen“, „PDF herunterladen“.
4) Bilder ohne Alt-Texte
Wenn Bilder Informationen transportieren, müssen diese Infos auch im Alt-Text vorkommen.
Quickfix: Alt-Texte für relevante Bilder, dekorative Bilder bewusst leer lassen.
5) Formulare ohne klare Fehlermeldungen
„Bitte Eingabe prüfen“ ist nicht hilfreich. Welche Eingabe? Warum?
Quickfix: Feldbezogene Fehlermeldungen, verständliche Hinweise, Pflichtfelder sauber markieren.
6) Platzhaltertext ersetzt keine Beschriftung
Wenn Label fehlen und nur Placeholder vorhanden ist, verschwindet die Info beim Tippen. Klassiker.
Quickfix: Echte Labels nutzen, Placeholder nur als Zusatz.
7) PDF-Downloads als Sackgasse
Viele Websites sind „barrierefrei bis zum PDF“. Und dann wird’s finster.
Quickfix: PDFs prüfen und aufbereiten oder Inhalte als HTML anbieten.
8) Videos ohne Untertitel
Wer ohne Ton schaut (oder muss), versteht nichts. Und ja, viele schauen ohne Ton.
Quickfix: Untertitel, idealerweise zusätzlich Transkript.
9) Slider und Animationen, die sich nicht stoppen lassen
Zu viel Bewegung ist nicht „wow“, sondern manchmal schlicht anstrengend.
Quickfix: Animationen reduzieren, Steuerung ermöglichen.
10) Sprache und Textlogik sind unnötig kompliziert
Barrierefreiheit heißt auch: verständlich schreiben. Keine Amtsdeutsch-Monster.
Quickfix: kurze Sätze, klare Struktur, Zwischenüberschriften, echte Beispiele.
11) Fehlende Sprungmarken und Landmarken
Screenreader-Nutzer wollen nicht 50 Elemente „durchtabben“, um zum Inhalt zu kommen.
Quickfix: Skip-Links, saubere Überschriften-Hierarchie.
12) Technische Robustheit fehlt
Wenn HTML-Struktur, ARIA-Rollen oder Headings falsch gesetzt sind, bricht Assistenztechnik schneller, als man glaubt.
Quickfix: semantisches HTML, Komponenten prüfen, sauber testen.
Quick Wins: 10 Maßnahmen, die sofort spürbar helfen (ohne Relaunch)
Sie müssen nicht immer alles neu machen. Oft reicht ein sauberer Sprint.
- Fokus-Stil sichtbar machen
- Kontraste bei Text, Buttons, Links erhöhen
- Headings (H1–H3) logisch strukturieren
- Links sprechend benennen
- Formulare mit Labels und klaren Fehlermeldungen bauen
- Alt-Texte für wichtige Bilder pflegen
- Tastaturbedienbarkeit der Navigation testen
- PDFs ersetzen oder barrierefrei aufbereiten
- Untertitel für Videos bereitstellen
- Kontaktwege vereinfachen (Telefon, Mail, Rückruf)
Das ist nicht glamourös. Aber effektiv. Und ja, manchmal nervig. Aber so ist das halt.
„Barrierefrei“ heißt nicht nur „für Menschen mit Behinderung“ – sondern für alle
Hier kommt der Punkt, den viele Artikel nur nebenbei erwähnen: Barrierefreiheit ist ein Komfort-Upgrade für Ihre gesamte Zielgruppe.
- Menschen am Handy in der Sonne profitieren von besseren Kontrasten.
- Menschen mit Stress profitieren von klaren Formularen.
- Menschen mit dicken Fingern profitieren von größeren Klickflächen.
- Menschen mit wenig Zeit profitieren von verständlichen Texten.
Wenn Sie das ernst nehmen, merken Sie irgendwann: Barrierefreiheit ist nicht das Korsett. Sie ist die Abkürzung.
Barrierefreiheit in WordPress, Shops und Baukastensystemen: Wo es wirklich knallt
„Wir haben WordPress, das wird schon passen.“ Das ist so ein Satz, der nett klingt. Und trotzdem gefährlich ist.
Auch WordPress kann barrierefrei sein – aber nicht automatisch. WCAG-Konformität hängt stark davon ab, welches Theme, welche Plugins und welche Inhalte Sie nutzen.
Typische WordPress-Fallen, die selten jemand erwähnt
Der Pagebuilder-Effekt
Viele Builder produzieren visuell schöne Seiten, aber semantisch chaotische Strukturen. Überschriften werden zu „Design-Elementen“, statt echte Headings zu sein.
Cookie-Banner und Popups
Wenn Cookie-Banner nicht per Tastatur bedienbar sind oder den Fokus „einsperren“, haben Sie ein echtes Problem – und nicht nur ein UX-Problem.
Formular-Plugins ohne saubere Fehlerführung
Ein Kontaktformular, das bei Fehlern rot blinkt, aber nichts erklärt, ist nicht barrierefrei. Und frisst Leads.
Shop-Checkout als Endgegner
Im Shop zählt’s: Warenkorb, Versand, Zahlung, Bestätigung. Wenn hier etwas nicht zugänglich ist, ist das nicht nur ärgerlich – es ist Umsatzverlust.
Was kostet eine barrierefreie Website wirklich? Drei ehrliche Szenarien
Kosten hängen immer von Umfang und Komplexität ab. Eine simple Seite ist schneller angepasst als ein Shop mit Varianten, Zahlungsarten und Kundenkonto.
Damit Sie nicht in Nebelkerzen denken müssen, hier drei realistische Fälle:
Szenario A: Quickfix-Paket (bestehende Website, überschaubar)
- Fokus, Kontraste, Headings, Formular-Labels, Alt-Texte
- typischer Aufwand: einige Stunden bis wenige Tage
Szenario B: Audit + Umbau der wichtigsten Templates
- Startseite, Leistungen, Kontakt, ggf. Blog-Struktur
- klare Prioritätenliste, Umsetzung, Nachtest
Szenario C: Shop/Buchungsstrecke (kritische Prozesse)
- Checkout, Kundenkonto, Fehlermeldungen, Zahlungsflow
- oft die Königsklasse, weil hier alles zusammenkommt
Wichtig: Viele Anbieter nennen nur Audit-Kosten oder nur Umsetzungskosten. Entscheidend ist der Gesamtprozess – und der Nachtest. Ohne Nachtest sind Sie im Blindflug.
So läuft ein professionelles Barrierefreiheits-Audit ab (ohne Theater)
Hier ist ein Ablauf, der sich bewährt hat – und der Ihnen nicht nur „Probleme“ liefert, sondern Lösungen.
Schritt 1: Quickscan (15–30 Minuten)
- Tastaturtest
- Kontrast-Check
- Struktur-Check
- Formular-Kurztest
Schritt 2: WCAG-Prüfung der wichtigsten Seiten
Geprüft werden nicht „alle 200 Unterseiten“, sondern die Templates, die alles bestimmen: Start, Leistungen, Kontakt, Checkout.
Schritt 3: Prioritätenliste nach Wirkung
Nicht jeder Fehler ist gleich kritisch. Eine fehlende Überschrift ist nicht so schlimm wie ein unbedienbarer Checkout.
Schritt 4: Umsetzung mit sauberer Dokumentation
Mit Fixliste, Screenshots, Begründung und klarer Zuordnung: Was wurde geändert und warum?
Schritt 5: Nachtest und Barrierefreiheitserklärung
Sie brauchen nicht nur eine bessere Website, sondern auch eine nachvollziehbare Aussage, wie der Stand ist und was noch geplant ist. Eine Barrierefreiheitserklärung ist dabei oft Teil der Praxis.
Micro-Trust Fields: Das macht Ihren Barrierefreiheits-Artikel glaubwürdig (und Ihr Angebot verkaufbar)
Viele Texte klingen gut, aber wirken wie Marketing. Wenn Sie Vertrauen wollen, brauchen Sie Belege. Nicht „wir sind toll“, sondern „so arbeiten wir“.
Micro-Trust-Elemente, die Sie einbauen können
- Prüfumfang transparent: Welche Seiten wurden getestet?
- Prioritätenlogik: Was ist kritisch, was ist kosmetisch?
- Testmethoden: Tastaturtest, Screenreader-Check, Kontrastprüfung
- Dokumentation: Fixliste, Vorher-Nachher-Screenshots, Nachtest-Protokoll
- Verantwortlichkeiten: Wer pflegt Alt-Texte? Wer schreibt künftig PDFs?
- Wartungslogik: Quartalscheck statt Einmalaktion
Das klingt nach Arbeit. Ist es auch. Aber es wirkt wie echte Professionalität, weil es eben echte Professionalität ist.
Und ja: Es ist vielleicht nicht sexy. Aber Kunden kaufen selten sexy. Kunden kaufen Sicherheit.
Barrierefreiheits-Quickcheck für Ihre Website
Wenn Sie nicht raten möchten, sondern Klarheit wollen: Sie erhalten auf Wunsch einen Kurzcheck Ihrer Website mit Fokus auf die Seiten, die Umsatz bringen (Startseite, Leistungen, Kontakt, Buchung/Shop).
Sie bekommen eine klare Antwort auf drei Fragen:
- Wo scheitern Nutzer wirklich?
- Was sind die schnellsten Quick Wins?
- Welche Punkte sind rechtlich und geschäftlich kritisch?
Ergebnis: eine kurze Prioritätenliste, verständlich formuliert, ohne Fachchinesisch.
Barrierefreiheit bringt Ihnen nicht nur weniger Risiko – sondern oft mehr Anfragen
Das ist die überraschende Wahrheit: Viele Maßnahmen, die Barrieren abbauen, verbessern gleichzeitig Nutzerführung, Lesbarkeit, Vertrauen und Abschlussquote.
Eine barrierearme Website ist meistens auch eine Website, die man gern benutzt. Und Menschen bleiben dort länger. Fragen weniger nach. Kaufen öfter.
Vielleicht klingt das zu schön. Aber es ist oft so. Nicht immer, klar. Doch erstaunlich häufig.
Häufige Irrtümer, die Sie sich sparen können
„Unsere Zielgruppe hat damit nichts zu tun.“
Doch. Fast jede Zielgruppe hat Menschen mit Einschränkungen, temporär oder dauerhaft. Und selbst wenn nicht: Barrierefreiheit ist Komfort.
„Das macht unsere Seite hässlich.“
Nein. Gute Barrierefreiheit sieht oft einfach sauber aus. Klar. Übersichtlich. Nicht langweilig – nur verständlich.
„Wir machen einfach ein Plugin drauf.“
Kann helfen, aber ersetzt keine saubere Struktur. Und das ist der Punkt, an dem es kippt.
„Wir warten mal ab.“
Das ist menschlich. Aber unpraktisch. Weil die Umsetzung nicht „mal eben“ passiert, wenn Sie nebenbei auch noch Kunden bedienen.
Umsetzung ohne Relaunch – mit klarer Fixliste
Wenn Sie bereits eine Website haben und nicht neu bauen wollen: Wir priorisieren die wichtigsten Barrieren, beheben die größten Conversion-Killer und testen nach.
Sie bekommen:
-
- eine nachvollziehbare Fixliste
- dokumentierte Anpassungen
- Nachtest der kritischen Seiten
- Empfehlungen für Content-Prozesse (Alt-Texte, PDFs, neue Seiten)
So bleibt Ihr Auftritt stabil – und wird trotzdem barriereärmer.
FAQ: Die wichtigsten Fragen zur barrierefreien Website (mit klaren Antworten)
Ist Barrierefreiheit für meine Website wirklich Pflicht?
Für viele Unternehmen: ja, besonders wenn digitale Services, Buchungen oder Online-Verkäufe stattfinden. Grundlage ist der EAA mit nationalen Gesetzen wie BFSG (DE) und BaFG (AT).
Welche WCAG-Stufe ist sinnvoll?
In der Praxis wird häufig WCAG auf Level A und AA als Ziel herangezogen. Viele Anforderungen orientieren sich auch an EN 301 549.
Muss ich alles perfekt machen?
Perfekt ist selten realistisch. Entscheidend ist ein nachvollziehbarer Stand, ein Plan, Prioritäten und die Umsetzung der kritischen Punkte.
Wie prüfe ich meine Website schnell selbst?
Ein schneller Selbsttest: Nutzen Sie die Tastatur (Tab, Enter, Escape), zoomen Sie auf 200 Prozent, testen Sie ein Formular komplett und prüfen Sie Kontraste sowie Linktexte.
Wenn das schon holpert, lohnt sich ein Audit.
Kann WordPress barrierefrei sein?
Ja, aber es hängt stark von Theme, Plugins und Content ab. WordPress ist kein Garant, sondern ein Werkzeug.
Was kostet ein Audit ungefähr?
Das variiert je nach Umfang. Kleine Prüfungen können im niedrigen dreistelligen Bereich starten, umfangreiche Audits und Zertifizierungen liegen höher.
Entscheidend ist, was geprüft werden muss und wie viele unterschiedliche Seitentypen es gibt.
Was sind die häufigsten Probleme bei Formularen?
Fehlende Labels, unklare Fehlermeldungen, Fokus-Probleme und Pflichtfelder ohne Erklärung. Formulare sind oft der Lead-Killer Nummer eins.
Bringt Barrierefreiheit auch SEO-Vorteile?
Indirekt ja, weil Struktur, Verständlichkeit und saubere Technik besser werden. Es ist kein „Ranking-Button“, aber es verbessert oft UX-Signale und Nutzbarkeit.
Wie lange dauert die Umsetzung typischerweise?
Kleine Quickfixes gehen schnell. Komplexe Prozesse (Shop, Buchung) brauchen mehr Zeit. Entscheidend ist die Priorisierung: erst die Seiten, die Umsatz bringen.
Fazit: Barrierefreiheit ist nicht nur Pflicht – es ist Ihre Chance auf bessere Websites
Wenn man es brutal ehrlich sagt: Viele Websites verlieren Kunden nicht wegen schlechter Angebote. Sondern wegen kleiner Hindernisse. Und diese Hindernisse sind oft viel leichter zu entfernen, als man denkt.
Sie müssen nicht alles auf einmal lösen. Aber Sie sollten anfangen – mit Struktur, Priorität und einem Prozess, der Ergebnisse bringt.
Ein bisschen holprig wird es am Anfang vielleicht. Das ist normal. Hauptsache, es bewegt sich.



