WordPress: So funktioniert das kostenlose Web-Publishing-Angebot

Um einen Blog nach den eigenen Wünschen einzurichten, muss man keine Experte im Programmieren sein. Im Web tummeln sich unterschiedliche Blog-Hosting-Plattformen, auf denen User in wenigen Schritten ein eigenes Blogprojekt launchen können. Zu den bekanntesten und meist genutzten zählt WordPress. Die Online-Anwendung hat seit dem offiziellen Start in 2004 mehrere Aktualisierungen (die neueste ist 3.3.1) erfahren. Jede neue Version brachte Neuerungen für eine verbesserte Nutzung mit sich. Wer das Weblogsystem noch nicht kennt, findet in diesem Artikel eine kompakte Anleitung mit den ersten Schritten in Richtung Privat- oder Unternehmensblog.

Die technischen Vorbereitungen

Bevor zukünftige Blogger loslegen können, muss WordPress installiert werden. Dafür benötigt man einen Server und gegebenenfalls eine eigene Webadresse (beides ist beim Internet-Provider erhältlich). Weiterhin benötigt man die Freischaltung von PHP-Programmiersprachen sowie einen aktuellen Anschluss für eine MySQL-Datenbank. Die WordPress-Daten werden auf dem Server mit freiem Speicherplatz gelagert. Der einfachste Weg, diese auf den Server zu bekommen, ist ein Ftp-Client. Entsprechende Programme werden von diversen Anbietern kostenlos im Web zur Verfügung gestellt.

Wem das alles zu kompliziert ist, der kann das Hosting-Angebot von WordPress nutzen. Sind alle Voraussetzungen geschaffen, dann stehen als nächstes der Software-Download sowie die eigentliche Installation an. Diese dauert laut WordPress lediglich fünf Minuten und man braucht nur den Anweisungen zu folgen, um die grundlegende Installation erfolgreich abzuschließen.

Die ersten Schritte nach der Installation

Nachdem die technische „Hürde“ gemeistert wurde kann man schon loslegen. Wer das WordPress Hosting Angebot nutzen möchte spart sich das Technische und braucht sich dort nur kostenlos anmelden. Nach einem Klick auf den Button „Erste Schritte“ wird der Nutzer durch eine Abfolge unkomplizierter Punkte geführt, die für die Profilerstellung erforderlich sind. Unter anderem werden Benutzername und Passwort festgelegt sowie die Subdomain des Blogs. Diese erscheint standardmäßig im Format name.wordpress.com.

Eine Gebühr fällt nur bei der Nutzung einer individuellen Domain-Bezeichnung an, die ohne den „wordpress“-Zusatz auskommt. Doch diese ist optional wählbar und für die Nutzung des Blogs unerheblich. Ist die Registrierung abgeschlossen, können sich Neu-Blogger dem „Finetuning“ widmen.

Für die individuelle Gestaltung stehen entweder kostenlose Templates von WordPress bereit oder – und hier bieten sich facettenreiche Designs – kostenpflichtige Angebote von Drittanbietern. Um diese zu nutzen, wird ebenfalls der Server als Speichermedium benötigt. Das Bloggen geschieht jedoch nicht auf dem Server, sondern online. Die Benutzeroberfläche von WordPress ist relativ übersichtlich und die Anwendung schnell gelernt.

Wir empfehlen jedoch das WordPress Skript selber zu installieren bzw. installieren zu lassen. Man hat dann einfach viel mehr Möglichkeiten mit dem Ausbau.

WordPress – ein ideales Tool im Businessbereich

Ein WordPress-Blog ist übrigens ein hervorragendes Online-Marketing-Instrument für KMU. Das liegt nicht nur an der transparenten Kommunikation mit den Kunden. Online-Publikationen über WordPress lassen sich auch hervorragend für die Suchmaschinenoptimierung einsetzen. Zum einen lassen sich die Inhalte individuell durch den Einsatz von Keywords anpassen. Zum anderen bietet WordPress lesbare Artikel-URLs an, die von den Crawlern der Suchmaschinen gecheckt werden. Die Option für diese „nice“ URLs wird in den Einstellungen unter „Permalinks“ festgelegt. Dank der freien Template-Wahl kann zudem das Corporate Design ins Layout eingebaut werden. Zahlreiche Unternehmen bauen mithilfe des WordPress-Angebots ihren gesamten Web-Auftritt auf. KMU profitieren schließlich nicht nur von einer relativ unkomplizierten Anwendung mit vielen Funktionen, sondern auch von den finanziellen Vorzügen des Weblog-Systems.

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