Beiträge

Der monatliche KMU Newsletter

Bildrecht/Quellenangabe: www.sxc.hu

Newsletter – Jeder hat ihn und jeder bekommt ihn. Vor allem größere Unternehmen nutzen ihn als ein wesentliches Mittel ihres Online-Marketings und viele User abonnieren ihn. Die Themen sind dabei genauso vielfältig wie die Designs: Sie beschäftigen sich mit aktuellen Aktivitäten, Gewinnspielen und Sonderaktionen der Unternehmen, weisen auf freie Stellenangebote hin oder bieten ein „Best of“ des monatlich verfassten Contents an.

Chance von KMUs

Viele kleine und mittlere Unternehmen stellen recht selten Newsletter zur Verfügung. Sie haben Bedenken, dass die Personalressourcen nicht reichen und am Ende aus dem regelmäßigen Aussenden bloß ein einziges Exemplar wird. Natürlich sollte man sich darüber bewusst sein, dass die Erstellung und Wartung einige Stunden Mehrarbeit pro Monat bedeuten, dennoch sollte die Wirkung in Sachen Kundenbindung nicht unterschätzt werden.

Am meisten Arbeit bereitet die Erstellung des richtigen Designs und einer konkreten Vorlage zu Beginn. Statt den Newsletter von Grund auf selbst zu kreieren, gibt es schon zahlreiche Programme, die Designs vorgeben, eine Abänderung auf das jeweilige Unternehmensdesign aber jederzeit zulassen. Eines dieser Programme ist beispielsweise der MailChimp. Die Aussendung von bis zu 12.000 Newslettern pro Monat, welche nicht mehr als 2.000 registrierte User in der Datenbank haben, ist gratis. Für den Bedarf von kleineren KMUs sollte diese Anzahl am Anfang auf jeden Fall reichen. Später, bei steigender Anzahl von Adressen in der Datenbank und dem Wunsch mehr Online Marketing zu betreiben, kann jederzeit noch eine weitere Lösung gefunden werden.

Auf folgende Kriterien sollte man bei der Erstellung achten:

Corporate Design: Überlegen Sie sich gut, wie Sie den ersten Newsletter aussenden, so sollten dann auch die folgenden gestaltet sein. Ein absolutes No-Go ist nämlich, das Design ständig zu wechseln. So verlieren Sie an Wiedererkennungswert.

Regelmäßiges Aussenden: Die Newsletter-Routine kann sich entweder einmal pro Woche, einmal pro Monat oder auch in einem Zweimonatstakt einpendeln. Die Unternehmen sollten das Gefühl haben, dass hier immer der gleiche Zeitraum dahintersteckt.

Abmeldelink einbauen: Jemand hat sich bei Ihrem System angemeldet und mit den AGB übereingestimmt, aktuelle E-Mails von Ihnen zu bekommen. Das bedeutet, Sie dürfen ihm den Newsletter senden, allerdings müssen Sie dem Adressaten immer die Möglichkeit der Abmeldung geben. Mit Hilfe eines integrierten „Unsubscribe-Links“ kann er das mit einem Klick machen und bei vielen Programmen wird die Mailadresse automatisch aus der Datenbank entfernt.

Mit Bildern arbeiten: Das Auge liest mit. Schlichte Textinhalte will keiner sehen, Bilder lockern den Content auf. Bei gut ausgewählten Grafiken kann ein Foto sogar zum tatsächlichen Klick führen.

Spannender Titel: Das erste, das die User lesen, ist der Betreff der E-Mail. Ist dieser langweilig gewählt oder enthält Aufforderungen, die auch von einer Spam-Nachricht stammen könnten, wie zum Beispiel „Sichern Sie sich noch heute das Sonderangebot“ oder „Jetzt absolut kostenlos testen“, wird die Klickrate sehr niedrig sein. Am besten, Sie bauen Spannung auf und lassen den User beim Lesen neugierig werden.

In diesem Sinne, viel Erfolg beim Aussenden des ersten Newsletters.

Dies ist ein Gastartikel von:

Careesma GmbH

Nora Grünbauer
Social Media & Content Manager

[email protected]

Akademiehof | Friedrichstraße 10
A-1010 Wien

Bildmaterial wurde von Careesma zur Verfügung gestellt

Kunden kreativ ansprechen: Der reizvoll gestaltete Newsletter

Kreative Newsletter gestaltenDen Nutzen eines Newsletters als Unternehmensmedium haben wir kürzlich dargestellt. Dabei wurden beim Aufbau vor allem attraktive Inhalte mit Mehrwert und weiterführende Links hervorgehoben. Diese Elemente ermöglichen nicht nur die direkte Kommunikation mit dem Abonnenten, sondern treiben auch die Suchmaschinenoptimierung voran. Schließlich soll ein Newsletter unter anderem die Klickrate steigern.

Vom Content einmal abgesehen ist allerdings auch die kreative Ausgestaltung des regelmäßigen Nachrichtenblatts immens wichtig. Innerhalb der ersten 100 Millisekunden nach dem Anklicken entscheidet der Empfänger, ob er eine Mail liest oder löscht. Umso bedeutender ist die optische Erscheinung des Newsletters. Mit dem richtigen Layout und einigen praktischen Tipps zum formalen Aufbau erhalten Newsletter ihren Feinschliff. Voraussetzung ist die Nutzung des HTML-Formats oder von Flash.

Beim Layout wird üblicherweise ein kachelförmiger Aufbau gewählt, bei dem die Inhalte – also Texte, Bilder etc – klar voneinander abgegrenzt sind. Die Zeichenzahl pro Zeile sollte 60 nicht überschreiten, ansonsten kann es passieren, dass der Leser quer scrollen muss. Und das führt schnell dazu, dass er aufgibt. Eine ansprechende Optik und einfaches Handling entscheidet über Lesen oder Nichtlesen einer Mail, deshalb sollte ein optimales Layout entwickelt werden. Für die visuelle Gestaltung bietet sich zudem die Integration des Corporate Designs an. Das ist den Kunden und Geschäftspartnern in der Regel bekannt und stellt sofort eine Assoziation her.

Wichtig bei der Entwicklung des Designs ist die Abstimmung mit dem Kommunikationsziel. Inhalt und grafische Gestaltung sollten eine gewisse Kongruenz bilden und in eine Richtung führen. Auch die Wahl der Schriftart und der Einsatz von Designelementen im Textkörper sollten durchdacht sein. Zu viele verschiedene Schriftgrößen und –formen ruinieren die Wirkung des Newsletters, hier gilt: Weniger ist mehr. Wenn einmal ein Design gefunden wurde, sollten KMU dabei bleiben. Immer wieder stark voneinander abweichende Formate irritieren die Abonnenten nur. Hin und wieder eine Nachbesserung oder ein kleines Re-Design sind hingegen unproblematisch.

Und auch um das Thema Inhalte kommt man bei der Ausgestaltung nicht herum. Der erste Schritt zur Leseraufmerksamkeit führt über die Betreffzeile. Diese sollte dem entsprechend knackig formuliert sein. Zudem sollten Newsletter nicht zu lang sein – zwischen drei und fünf Themen bilden einen optimalen Umfang. Die Content-Einheiten sollten sich auf das Wesentliche beschränken, da das Interesse des Lesers sonst schnell schwindet. Die folgenden Informationen werden dann möglicherweise komplett übersprungen. Um das zu vermeiden, lohnen sich prägnante Überschriften zu jedem Thema. Bei längeren Newslettern empfiehlt es sich zudem, ein Inhaltsverzeichnis an den Anfang zu platzieren.

Bei aller Liebe zum Detail ist eine klare Struktur unverzichtbar. Alle Elemente, die der Orientierung des Lesers in dem Dokument widerstreben, sollten eliminiert werden. Ziel ist viel mehr die Akzentuierung mit visuellen Reizen. Eine angemessene Verbindung zwischen Inhalt, Design und Layout macht aus einem schnöden Newsletter ein gern gelesenes Medium.

Weitere Infos (externe Seiten):

Newsletter: Kundenbindung richtig angehen

Der Newsletter ist ein gewährtes Instrument im Email-Marketing, mit dem KMU gezielt Ihre Kunden, Geschäftspartner und Freunde ansprechen können. Diese „Nachrichtenbriefe“ dienen dazu, regelmäßig in Kontakt mit den Abonnenten zu treten, die neuesten Entwicklungen und Produkte vorzustellen und gleichzeitig das Unternehmen wieder ins Gedächtnis des Empfängers zu rufen. Daneben trägt ein regelmäßiger Newsletter dazu bei, das Vertrauen der Kunden zu stärken, was sich wiederum positiv auf die Umsätze auswirken kann. Newsletter sind ein kostengünstiges Kommunikationsmittel, das in wenigen Schritten erstellt und versandt werden kann. Doch wie gestaltet man einen Newsletter ansprechend? Und was muss auf rechtlicher Ebene beachtet werden?

Das wichtigste Element eines guten Newsletters sind ansprechende, leserfreundliche Inhalte. Das beginnt bei Themenwahl und Layout und hört bei Ausdruck und Stil auf. Die Informationsvermittlung ist der primäre Zweck dieser Textgattung, deshalb sollte auf überflüssige Floskeln verzichtet und eine klare Gliederung der Inhalte angestrebt werden. Der Einstieg ist dabei möglichst direkt, um die Aufmerksamkeit des Lesers zu erhalten. Knackige Überschriften animieren dazu, in den Beitrag zu gehen – ebenso wie eine schlüssige Reihenfolge der Inhalte: Die spannendsten Infos stehen in einem guten Newsletter am Anfang. Darüber hinaus ist der Einsatz von Links empfehlenswert. Sie leiten den Leser auf ausführlichere Produktinformationen oder Leistungsportfolios weiter und sorgen dafür, dass der Traffic auf den Blogs und Websites des Unternehmens zusätzlichen Aufschwung erhält. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe und tut gleich etwas für die Suchmaschinenoptimierung.

Bevor KMU jedoch damit beginnen, Newsletter herauszuschicken, sollten sie sich über die rechtlichen Grundlagen informieren. Denn werden einige Spielregeln nicht beachtet, dann kann das unangenehme Konsequenzen haben. Das betrifft unter anderem den Umgang zwischen Sender und Empfänger. Newsletter sollten nicht wahllos an verfügbare Email-Adresse verschickt werden. Das so genannte Opt-In-Verfahren ist Voraussetzung für den Versand und umfasst die Zustimmung des Empfängers, den E-Mail-Newsletter zu erhalten. Immer häufiger findet sogar ein Double-Opt-In statt, bei dem der Abonnent nach der Newsletter-Bestellung seine Zustimmung noch einmal bestätigen muss. Damit sollen Abo-Bestellungen von Dritten vermieden werden und bedeutet eine zusätzliche Absicherung für den Absender.

Wer Bilder im Newsletter verwendet, benötigt das Nutzungsrecht. Dieses kann man sich beim Urheber einholen. Stammt das Bild aus einer kostenfreien Datenbank, dann muss überprüft werden, ob die gewerbliche Nutzung erlaubt ist. Denn viele Fotos und Grafiken sind nur für den nicht-kommerziellen Gebrauch freigegeben. Ein weiterer Punkt, der gern vergessen wird, ist die Impressumspflicht. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und gilt nicht nur für Websites, sondern auch für Newsletter. Sinn des Impressums ist die Identifikation des Absenders und soll dem Abonnenten die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme geben. Deshalb gehört in jedes Impressum mindesten Name, Adresse und Email-Adresse des Senders.

Mit diesen Grundlagen sind KMU für die Erstellung eines ansprechenden Newsletters gewappnet. Natürlich gibt es noch zahlreiche Optionen für ein „Fein-Tuning“, um die Unternehmensnachrichten noch attraktiver zu gestalten. Wie so oft gilt auch beim Newsletter: Kreativität wird belohnt. KMU sollten also ihre Möglichkeiten ausloten, um sich durch Individualität von der Masse abzuheben.

Weitere Infos (externe Seiten):

E-Mail Marketing – Newsletter

Das Internet bietet für Geschäftsleute ideale und zum Teil auch sehr kostengünstige Möglichkeiten, Werbung und Aktionen zu vermitteln, die eine große Zielgruppe anspricht. Betreibt man beispielsweise einen Onlineshop, so ist es von großer Wichtigkeit, seine Kunden eng zu binden und mit fortlaufenden Aktionen das Interesse immer wieder aufs Neue zu wecken. In den meisten vorgefertigten Shop Systemen, wie XT oder Magento, sind die Funktionen eines E-Mail Newsletter bereits eingebaut, so dass es hier nicht allzu großen Programmieraufwandes bedarf. Jedoch sollte man sich vorher mit dem Thema E-Mail Marketing auseinandersetzen, da viele Newsletter einfach nur langweilig sind.

Ein Vorreiter nahezu perfekten E-Mail Marketings ist Amazon, da diese in ihren E-Mail Newslettern immer die zuletzt besuchten und angeschauten Artikel mit anzeigen. Die persönliche und direkte Ansprache der Leser ist besonders wichtig. Um also eine perfekte und gute Werbekampagne per E-Mail Newsletter zu starten, sollte man vorab genau planen, welche Artikel beworben werden sollen, zu welchem Kontingent, und mit welcher verfügbaren Stückzahl. Viele Verfasser begehen den Fehler, lediglich einige Produkte in einer E-Mail zu bündeln, und senden dies dann alle Kunden. Dies wird jedoch vom Kunden als störend empfunden. Die Devise kann also nur sein: Qualität vor Quantität. Es ist nutzbringender, wenige hochwertige Mails mit Mehrwert für die Empfänger zu versenden. Übrigens: Die statischen Emails haben zu Zeiten des Web 2.0 nahezu ausgedient, weshalb es mittlerweile auch darauf ankommt, in den Werbemails interaktive Inhalte unterzubringen. So ist beispielsweise ein eingebettetes Video eine gute Zugabe, die von vielen Nutzern als interessant angesehen wird.

Nach dem Versand steht die Auswertung einer Mailingaktion. Dieser Schritt wird oft unterschätzt oder ganz unterlassen. Durch die Auswertung ergeben sich verlässliche Hinweise darauf, inwieweit die Werbestrategie aufgegangen ist und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Gerade im Internet ist es wichtig, Trends nicht zu verschlafen, und hier sehr schnell zu reagieren. Mit E-Mail Marketing kann man vergleichsweise kostengünstig neue Umsätze generieren. Da die Zahl der Anbieter im Internet immer mehr wächst, ist es umso wichtig, sich von anderen abzuheben und sich positiv darzustellen. Durch eine ausgeklügelte Werbestrategie über E-Mail Marketing lässt sich das eigene Geschäft deutlich nach vorne bringen.