Starthilfe: SEO in 10 Minuten – Teil 7

Strategische Grundlagen: Zielgruppendefinition, Design & Social Media

Maile Ohye ließ uns mit ihrer Insiderpräsentation die Ansprüche der Suchmaschine Google wissen, wie zukünftig mit nur wenig Zeitaufwand das Ziel einer erfolgreichen Platzierung in der wichtigsten Suchmaschine des Internets zu erreichen ist. Die Regel dabei lautete: „SEO in unter 10 Minuten“, und mit dem siebten Teil unserer Serie stoßen wir die Aufstellung ihres Projekts im WWW hinsichtlich der Strategie ihres Vorgehens an, nachdem sie die technischen Stolperfallen und Kardinalfehler bei der Präsentation von neuen Webprojekten erfolgreich umgangen haben:

Suchmaschinenmarketing bedeutet auch: Zielgruppengerechtes Marketing

Für jede Marke und jedes Produkt gibt es bestimmte Zielgruppen, die sie mit ihrer Webseite erreichen wollen. Um möglichst konkrete Ergebnisse zu erreichen, ist es von absoluter Notwendigkeit den Geschmack, die Bedürfnisse und nicht zuletzt das Nutzerverhalten ihrer Zielgruppen zu ergründen, zu erkennen und ihr Angebot auf dieses Publikum auszurichten, um nach einer erfolgten Aufnahme in den Suchregister das geschaffene Erfolgspotential ihrer Unternehmung auch sprichwörtlich „an den Mann“ zu bringen.

Definieren sie daher zunächst die übergeordneten Zielgruppen, die sie mit ihrem Angebot ansprechen wollen: Ist ihr Webprojekt auf den Konsumenten und Endverbraucher ausgerichtet? Wollen sie den Kontakt zu Investoren anbahnen? Ist das Ziel ihrer Webseite die „vierte Macht“ im Staate, nämlich die Medienindustrie und die Presse? Wichtig: Der schmale Grat zwischen der zum scheitern verurteilten „eierlegenden Wollmilchsau“ und einem farblosen, langweiligen Portfolio will gemeistert werden.

Aus diesen Hauptgruppen können sie im nächsten Schritt präziser umrissene Besucherzielgruppen ableiten.Bleiben sie dabei jedoch strikt bei einer Hauptzielgruppe und den daraus abgeleiteten Publikumsgruppen und maximal einer artverwandten Zielgruppe. So gehen Endverbraucher stets einher mit der Ausrichtung auf das B2B, eine große Bekanntheit beim Konsumenten wiederum lockt Reseller und Wiederverkäufer für ihre Waren und Dienstleistungen an.

Denn: Ihr Produkt wird früher oder später den Endkunden erreichen, es wäre also effizient, eine gewisse Konsumentenausrichtung in ihren Inhalten zu berücksichtigen. Ebenso stehen Medienvertreter und Investoren korrelativ zueinander, denn der Medienvertreter aggregiert die von ihnen bereitgestellten Informationen, was wiederum die Aufmerksamkeit von Investmentunternehmen erregen kann.

Mit dem Ermitteln der Hauptzielgruppe und der mit ihr korrelierenden Begleitgruppe legen sie den Grundstein für eine virale und soziale Verbreitung ihres Angebots und dem Aufbau einer erstrebenswerten hohen Markenreichweite im Internet.

Das Design: Nicht nur für den Crawler, sondern auch für das Auge

Prüfen sie kritisch ob das Design ihrer Webseite und die Gestaltung der Inhalte die Bedürfnisse und dem Nutzerverhalten der von ihnen angepeilten Zielgruppen entspricht. So sind allen Gruppen aufgrund ihrer menschlichen Natur gemein, das sie binnen weniger Augenblicke über das Verweilen und Konsumieren der gebotenen Informationen entscheiden. Nichts ist für den Erfolg oder Misserfolg ihrer Seite so entscheidend wie dieser Punkt!

Überprüfen sie das Navigationskonzept ihrer Webseite! Bieten sie eine einheitliche und dem Fluss der Navigation zuträgliches Navigationssystem auf ihrer Webseite? Stimmt die kategorische Sortierung? Ist ihr Angebot barrierefrei angelegt, um auch Besuchern mit körperlichen Einschränkungen die Navigation zu ermöglichen? Können ihre Besucher ohne behindernde Hürden zwischen den Content- und Service-Bereichen wechseln?

Setzen sie einen Schwerpunkt auf das fließende Erreichen eines gewünschten Inhalts durch den Seitenbesucher mit kurzen Wegen. Vermeiden sie unnötige Klicks oder Weiterleitungen auf andere Bereiche ihrer Webseite. Stellen sie sicher, dass der vom Visitor gewünschte Content auf jeder Seite ihres Angebotes erreicht werden kann.

Gewünschtes Verhalten erreichen: Soziale Elemente und Belohnungen als Anreiz

Stecken sie sich Ziele, die sie an das Verhalten ihrer Zielgruppen stellen und gestalten sie das Nutzerlebnis entsprechend dieser Erwartung in zielführender Weise um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Solche Ziele können etwa sein: „Newsletter-Anmeldung“, „Produktkauf“, „Produktproben“ oder etwa bei Dienstleistungen das Mitteilen dieser, etwa in sozialen Netzwerken.

Zum Beispiel binden sie die Anmeldung für ihren Newsletter in das feste Framework ihrer Webseite ein und bieten die Funktionen für soziale Netzwerke, wie dem „Like“ von Facebook oder das „+1“ von Google+ in einem dafür reservierten Bereich ihres Designs an um größtmögliche Akzeptanz für die unterbewusste Kooperationsbereitschaft des Nutzers zu erreichen.

Moderne Elemente des Web 2.0 ermöglichen schnellste Gewinnung von Publikumsreichweite mit nur wenigen Mausklicks. Es kann daher, gerade bei auf B2B oder B2C (Business to Client) ausgerichteten Angeboten sinnvoll sein, die sozialen Elemente zu belohnen:

Schreiben sie Gewinnspiele aus, die ein „sharing“, also Teilen einer Verlinkung auf sozialen Plattformen auf Facebook oder Google Plus beinhalten. Darauf basierende Rabattsysteme wären auch denkbar Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hier immens und sie sollten es nicht unterschätzen, wie stark positive Belohnungserlebnisse die Markenbindung beeinflussen.

Die wichtigste wichtigste Faustregel nochmals zum Abschluss:

Vermeiden sie konsequent das verkomplizieren bei der technischen Umsetzung! Sollten Anmeldeprozeduren notwendig sein, vereinfachen sie diese, indem sie etwa den Log-In über Schnittstellen mit sozialen Netzwerken ermöglichen. Solche Verfahren sollten nie länger als 30 Sekunden benötigen. Verzichten sie auf komplizierte Bestätigungsverfahren und setzen sie auf in den intuitiven Ablauf solcher Prozesse, wenn sie unabwendbar sind.

Zwingen sie den Nutzer niemals zu einer Handlung, Stören sie sein Surf-Erlebnis nicht durch Pop-Ups oder andere Unterbrechungen des „User Flow“.
Nehmen sie ihrem Besucher niemals das Gefühl, selbstbestimmt zu handeln!

Update: 24.10.2012
Diese Artikelserie ist inzwischen abgeschlossen. 

Hier finden Sie alle 10 Teile:

  1. Das erste Grundlagenwissen für ihre SEO-Erfolge
  2. Der Webserver als erster Steigbügelhalter zur glücklichen SEO-Optimierung
  3. Intelligente Textgestaltung als effiziente SEO-Maßnahme
  4. Einheitlicher Domainzugriff und Google Webmaster Tools erleichtern den Aufstieg
  5. Mail Forwarding in den Webmaster Tools zur Benachrichtigung nutzen
  6. Altlasten ihrer Domain klären und mit einfach mit Google die eigene Domain prüfen
  7. Strategische Grundlagen: Zielgruppendefinition, Design & Social Media
  8. Strategische Grundlagen: Content Management und Corporate Design
  9. Multimedia neu begriffen – Unterhaltung und Dienstleistung
  10. Analyse ihres Erfolgs mit Google Webmaster Tools

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