Stickiness – Teil 1

Eine klebrige Angelegenheit: Der Faktor Stickiness für das Ranking ihrer Webseite

Wie sie durch konsequentes „content design“ das Besucherverhalten zu ihren Gunsten beeinflussen, Konsumenten gewinnen und ihre Platzierungen langfristig verbessern

Teil 1 – Welche Faktoren begünstigen ihre Rankings durch die Verweildauer des Seitenbesuchers

Wie einfach die Welt noch vor einem Jahrzehnt war: Bewertungskriterien der Suchmaschinen waren einfach gestrickt und ergaben sich aus Faktoren wie der Backlink-Struktur, „Unique vistors“ oder „Page Impressions“, also Faktoren, die zwar über den Erfolg der Seite, Besuche zu generieren, honorieren doch nur wenig darüber aussagten, wie das tatsächliche Konsumerlebnis eines Besuchers ausfiel.

In dem Bestreben, die auf den Suchmaschinenergebnisseiten dargestellten Ergebnisse der, besser als Akronym SERP bekannten, Ausgabeseiten von Google zu verbessern, ist die Zahl der für die Entwicklung eines positiven Rankings relevanten Faktoren stark angestiegen. Dementsprechend wird heute durch Google verstärkt das „User behaviour“ neben den erfassten statistisch Zahlen als Kriterium in den Rankingprozess eingebunden.

Es ist vergleichsweise einfach, Besucher auf das eigene Angebot zu locken. Ihn dort zu halten jedoch ist ein unvergleichlich schwierigeres Unternehmen, denn der Internetnutzer von heute navigiert geradezu intuitiv durch das Weltnetz auf der Suche nach den von ihm gesuchten Informationen. Sie gehen selbst wie lebendige Crawler vor, bewerten in Sekundenschnelle Verfügbarkeit von Informationen und die Relevanz gemessen zu den von ihnen gesuchten Inhalten.

Einer der Bereiche, die hierbei Behandlung finden, ist die Gestaltung des Inhalts, sprichwörtlich in „Wort und Schrift“. Die Beachtung der Mechanismen, die dabei wirken, ist ausschlaggebend für den Erfolg ihrer Webseite in der Zielwirkung auf die angesprochene Zielgruppe.

Dabei begeben wir uns vor allem auch abseits klassischer Konzepte und Strategien die bei der Suchmaschinenoptimierung angewandt werden, die zumeist in der Vergangenheit eher technischer Natur waren und wenden uns der essentiellen Wichtigkeit der Methoden des Online-Marketings zu, die sich Schwerpunktmäßig auf die Psychologie der Kundenkommunikation und die Optimierung ihrer Inhalte auf diese Erkenntnisse hin, bezieht.

Bei ihrer Umsetzung arbeitet der Seitenbetreiber den Gewohnheiten im Konsumverhalten des Nutzer zu, bedient seine zielgruppenspezifischen Ansprüche an Inhalte, fördert nach einer erfolgreichen Adaption der Marke eine Festigung der Markenbindung und stellt nach einem initialen Erfolg in der Ansprache des Konsumenten die Dauerhaftigkeit der Bindung sicher welches schlussendlich dazu führt, das der Webseitenbesucher „konvertiert“.

Das bedeutet, das der Visitor die Marke auch in Zukunft konsumieren wird. Die damit einhergehenden Effekte aus dem Nutzerverhalten wirken sich auch auf das Suchmaschinenranking aus: Verweilen auf der Webseite, Wiederbesuch des Angebots, das Empfehlen der Seite durch „+1“ oder dem Verbreiten einzelner Pages der Webseite über die sozialen Netzwerke. Das sind kaum anders zu generierende Bonuspunkte in der Entwicklung ihres Google Rankings, die seit der Hinwendung der Bewertungskriterien zur Auswertung des Nutzerverhaltens mehr und mehr Gewichtung erlangen.

Es steht in diesem Artikel also der Inhalt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, der die eigentliche Kommunikation zwischen Business und Client, dem Konzept „B2C“, darstellt. Denn Fehler im „Content Design“ sind aufgrund der statischen Erscheinungsform von Content oft unverzeihlich. Ein einmal verlorener Visitor kann nicht zurückgewonnen werden, es können Mängel in der Gestaltung nur für zukünftige Konsumenten ausgebessert werden und somit auch das Nutznießen der damit einhergehenden positiven Effekte, um die Ergebnisse ihrer Suchmaschinenoptimierung abzurunden.

Damit ist die ganzheitliche Konzeption des Inhalts, welche bereits in der Planungsphase einsetzt, von essentieller Bedeutung. Ebenso ist eine frequente und sorgfältige Qualitätssicherung, welche die Einhaltung der Faktoren überprüft, Mängel erkennt und ihre Behebung veranlasst.

Da sich die Adaption und Konversion von Konsumenten hin zu regelmäßigen Besuchern und Wandlung hin zum Kundenstatus sich schon mit den ersten Zeilen entscheidet.

Das Inhaltsdesign: Identität, Aussage, Textgestaltung

Seit der erste Mensch seine Produkte oder Dienstleistungen anbietet und in Konkurrenz zu anderen um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe im Marktsegment steht, ist es das vorrangige Ziel von Unternehmern, Dienstleistern und Produzenten, sich erfolgreich von der Konkurrenz abzugrenzen und die eigene Marke, das eigene Produkt mithilfe visueller, akustischer oder semantischer Mittel im Gedächtnis seiner Zielgruppe dauerhaft zu platzieren und so eine Bindung zu erzeugen.

Die dafür geltenden Konzepte applizieren auch auf die Gestaltung der Inhalte, welche im Rahmen der technischen Umsetzung als Gesamtprodukt „Webseite“ transportiert und vom Seitenbesucher konsumiert werden. Die möglichst intensive Bindung des Visitor an die Inhalte wird als „Stickiness“ bezeichnet und ist neben der kommerziellen Auswirkung einer möglichen Konversion vom Interessenten zum zahlenden Kunden auch für das erfolgreiche Ranking auf den SERPs (Search Engine Result Pages) von Google relevant sind.

Für diesen Erfolg sind vor allem folgende drei Faktoren besonders gewichtig:

  • Inhaltliche Klarheit
  • Die Greifbarkeit der Inhalte
  • Das vermittelte Gefühl

Sie erfahren auf den kommenden Seiten also, wie sich diese drei Faktoren im Detail ausprägen und geben ihnen Anregung, welche Maßnahmen sie treffen können, um die Bedürfnisse dieser Konzepte und Notwendigkeiten der Gestaltung und Darreichungsform ihrer Inhalte zu erfüllen, um den maximalen Gewinn am Seitenbesucher zu erfahren und sich erfolgreich der Dynamik der Intelligenz des Schwarmes bedienen um die Reichweite und Popularität ihrer Marke erhöhen und aus diesen Faktoren positive Einflüsse auf ihr Google Ranking gewinnnen.

Lesen Sie dazu unsere komplette Serie:

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