Displaykarton bedrucken – leichte, stabile Kartonschilder für starke Innenräume

Displaykarton ist ein leichtes, robustes und umweltschonend hergestelltes Plattenmaterial für hochwertige Schilder im Innenbereich. Bei Austrianweb erhalten Sie Displaykarton in 1 mm, 2 mm, 3 mm und 5 mm Stärke, rechteckig im Wunschformat – von mindestens 100 × 100 mm bis maximal 950 × 1.950 mm – sowie in gängigen DIN-Formaten (A4 bis A0) und Sondergrößen wie 50 × 70 cm, 70 × 100 cm oder 100 × 150 cm. Preise auf Anfrage.

Das Material besteht aus einer beidseitig weiß gestrichenen Zellstoffeinlage, die ein sauberes, ruhiges Druckbild ermöglicht. Wir realisieren ein- oder beidseitigen UV-Großformatdruck sowie optionale Lochungen – ohne, 4-fach oder 6-fach – in Ø 6 mm oder Ø 13 mm zur schnellen Aufhängung. Für Innenräume ist Displaykarton ein langlebiger Allrounder mit überzeugender Planlage und sehr gutem Kontrast. Klingt nüchtern. Wirkt groß.

Was ist Displaykarton – und warum lohnt er sich gerade für KMU & Vereine?

Displaykarton ist eine stabile Kartonplatte für Innenraumschilder, die sich durch geringes Gewicht, klare Oberfläche und solide Haltbarkeit auszeichnet. Er ist für Messen, Point-of-Sale, Wegweisung oder Vereinskommunikation ideal, weil er schnell montiert, sicher lesbar und angenehm dezent wirkt. Vereine schätzen die Budgeteffizienz; Unternehmen die saubere Markenwirkung. Und alle zusammen: die feine Haptik.

Spürbar im Einsatz: Weniger Aufwand an der Decke, weniger Gewichtsprobleme an dünnen Wänden, weniger optisches Rauschen. Die weiße, glatt gestrichene Decklage sorgt dafür, dass Farben satt stehen und Schrift gestochen scharf bleibt – ohne dass Sie „tricksen“ müssen. Genau so soll ein Schild im Raum wirken: präsent, aber nicht aufdringlich.

Technische Fakten & Varianten (gemäß Produktbasis)

Material & Oberfläche

Displaykarton besitzt eine Zellstoffeinlage mit beidseitig weiß gestrichener Oberfläche. Diese Konstruktion sorgt für gute Steifigkeit bei geringem Gewicht und ermöglicht gestochen scharfe Konturen. Das Material ist innen für eine Nutzungsdauer von mehreren Jahren ausgelegt – praxisnah, wirtschaftlich, solide. Wenn Sie eine dezente, papiernahe Anmutung bevorzugen, liegen Sie hier genau richtig.

Stärken & Formate

  • Materialstärken: 1 mm, 2 mm, 3 mm, 5 mm.
  • Wunschgrößen: 100 × 100 mm bis 950 × 1.950 mm (rechteckig).
  • Standardmaße: DIN A-Reihe (A4 bis A0) sowie 50 × 70 cm, 70 × 100 cm, 100 × 150 cm.
  • Druck: einseitig oder beidseitig im hochwertigen Großformatdruck.
  • Lochung: ohne, 4-fach oder 6-fach; Ø 6 mm oder Ø 13 mm (klassisch für Schnur, Kugelkette, Drahtseil).
  • Kontur: rechteckig oder auf Wunsch konturgeschnitten (Pfeil, Rundung, Icon-Silhouette etc.).

Preise auf Anfrage. Wir empfehlen Stärke und Größe immer standortbezogen – je nach Deckenhöhe, Betrachtungsdistanz und gewünschter Fernwirkung.

Wo Displaykarton glänzt – typische & ungewöhnliche Anwendungen

Displaykarton eignet sich für klar lesbare Schilder im Innenraum, die über mehrere Monate bis Jahre im Einsatz sind. Er ist dank Gewichtsvorteil und sauberer Oberfläche ein pragmatischer Favorit für Orientierung, Promotion und ruhige Markenpräsenz.

Bewährte Einsatzbereiche

  • POS & Handel: Aktionshinweise, Sortimentsnavigation, Neuheiten-Inszenierung.
  • Messen & Events: Wegeführung, Themeninseln, Thekenhinweise, Programmpunkte.
  • Vereinskommunikation: Sponsoren-Panels, Turnier-Infotafeln, Hallen-Leitsysteme.
  • Innen-Wegeleitsysteme: Kassa/Anmeldung, Umkleiden, Erste-Hilfe-Punkt, Materialausgabe.

Ungewöhnliche, aber wirksame Ideen

  • Serielle „Story-Strecken“: Fünf kleine Tafeln nacheinander erzählen eine Mini-Geschichte – perfekt in Foyers und Wartezonen.
  • Schwebende Pfeilführung: Schlanke, pfeilförmige Hänger im 3-Meter-Raster lenken den Besucherstrom subtil und deutlich.
  • Sponsoren-„Frame“: Ein ruhiger, einfarbiger Rahmen nimmt Logos auf – sortiert nach Kategorie; das Hauptmotiv bleibt frei.
  • „Takeover-Wand“: Viele kleine Tafeln bilden ein Raster, das sich saisonal austauschen lässt – wenig Aufwand, viel Dynamik.

Lesbarkeit & Gestaltung: kurz, klar, kontrastreich

Innenraum-Schilder wirken, wenn die Ikonografie eindeutig ist und Texte sparsam eingesetzt werden. Drei bis fünf Worte als Headline, eine knappe Subline, dazu ein ruhiges Key-Visual – mehr braucht es selten.

  • Kontrast: dunkel auf hell oder hell auf dunkel; Mittelgrau auf Mittelgrau verliert in der Ferne.
  • Typografie: Grotesk für Headlines, serifenbetont für Subline – wenn’s zur Marke passt. Hauptsache: Hierarchie.
  • Weißraum: großzügig denken; die 1/3-Regel für Ränder ist ein guter Startpunkt.
  • Form: Rechteck ist ruhig. Kontur lohnt sich nur, wenn sie semantisch hilft (Pfeil, Symbolform).

Ein Satz noch. Kürzen tut weh – aber verbessert die Fernwirkung sofort. Wirklich.

Montagevarianten: leicht, sicher, wieder lösbar

Displaykarton lässt sich mit Klebepads, flachen Leisten, Deckenhaken, Nylonfäden oder Kugelketten befestigen. Für breitere Tafeln empfehlen wir zwei bis vier Aufhängepunkte, um Kippen zu vermeiden. Bei hohen Decken sind kürzere Abhängungen schwingungsärmer; an zugigen Stellen helfen zusätzliche Punkte oder eine steifere Materialstärke (3 mm/5 mm).

  • Deckenhänger: beidseitig drucken – sonst sieht die Hälfte des Publikums eine leere Rückseite.
  • Wandmontage: flache Pads wirken unauffällig; bei häufigem Wechseln lieber schmale Leisten.
  • Kontur & Balance: Beim Konturschnitt Aufhängepunkte symmetrisch planen – sonst kippt das Motiv.

Displaykarton vs. Alternativen – wann ist welches Material sinnvoll?

Displaykarton punktet mit Papier-Anmutung, geringem Gewicht und starker Lesbarkeit im Innenraum. Je nach Einsatzzweck können jedoch Alternativen die bessere Wahl sein – das sagen wir Ihnen offen, weil’s am Ende um Wirkung am Ort geht.

  • DISPA® Papierplatten (3,8 mm): papierbasierte Verbundstruktur, sehr leicht, recyclebar; ideal für nachhaltige Kampagnen mit Decken-Hängung oder Wand-Rastern.
  • KAPA®-Platten (z. B. 5/10 mm): Leichtschaum mit hoher Formatstabilität – gut für größere Innenflächen, Messestände, modulare Themenwände.
  • PVC-Hartschaum (1–19 mm): steifer, rechteckige Großformate möglich; empfehlenswert, wenn besonders plane, große Flächen benötigt werden.

Unsere Empfehlung: Denken Sie vom Standort aus. Deckenhöhe, Licht, Laufwege, Distanz – erst dann Material, Stärke, Format. So treffen Sie sicher.

Antworten, die Sie selten so kompakt finden

Welche Stärke ist der beste „Allrounder“ für Innenräume?

3 mm ist der praxistaugliche Mittelweg aus Steifigkeit und Gewicht. Für kleine Formate und eng geführte Hänger reicht 2 mm oft aus; 5 mm empfiehlt sich für breite Formate oder zugige Hallen.

Wie groß sollte ein Deckenhänger in 10–15 m Distanz sein?

Ab etwa 800 mm Breite entsteht klare Fernwirkung. Bei großen Hallen empfehlen wir 1.000–1.200 mm und maximal drei Inhaltsebenen (Headline, Subline, Logo).

Beidseitig drucken – ja oder nein?

Bei offenen Räumen und Gängen: ja. In Nischen oder vor Wänden genügt die einseitige Variante; sie wirkt ruhiger und spart Gewicht.

Konturgeschnittene Formen – Spielerei oder Nutzen?

Kontur lohnt, wenn sie navigiert oder Bedeutung trägt. Ein Pfeil führt. Ein Rufzeichen betont Aktionen. Ein reines „Fancy-Shape“ ohne Funktion wirkt schnell verspielt.

Wie vermeide ich sichtbares „Durchbiegen“?

Breite Formate mit zwei oberen und – falls nötig – zwei seitlichen Aufhängepunkten sichern. Kürzere Abhängungen, höhere Materialstärke und eine leicht bogenförmig gespannte Montage (minimal!) reduzieren Durchhang sichtbar.

Was ist mit Nachhaltigkeit und Entsorgung?

Displaykarton ist papierbasiert und recyclebar. Für viele Vereine und Unternehmen ist das ein stimmiges Signal – und zwar dort, wo es auffällt: direkt im Raum, nicht im Kleingedruckten.

Planung mit System: Von der Fläche zur Wirkung

Wir starten mit einer einfachen Frage: Wo trifft das Schild auf den Blick? Von der Antwort leiten wir Größe, Ausrichtung (Hoch/Quer), Materialstärke und Lochbild ab. Erst wenn Ort, Distanz und Lichtverhältnisse klar sind, sprechen wir über Motiv-Dramaturgie und Typografie-Feinheiten. Das Ergebnis: Signage, die sich vor Ort behauptet – nicht nur auf dem Bildschirm.

Preise auf Anfrage. Wir kalkulieren auf Basis Ihrer Eckdaten und schlagen – wenn sinnvoll – eine modulare Lösung vor: mehrere kleine Hänger statt eines übergroßen, schwer zu montierenden Panels.

Praxisdetails für bessere Ergebnisse – die kleinen Hebel

Doppelseitigkeit macht in offenen Räumen den Unterschied. Ein unbedrucktes Rückblatt wirkt wie ein Fehler und mindert die wahrgenommene Qualität. Ebenso wichtig: Logo-Disziplin. Partnerlogos in ein klares Raster bringen, Hierarchie definieren (Veranstalter, Hauptsponsoren, Partner), Weißräume respektieren. Ergebnis: Ordnung. Und Ordnung ist lesbar.

  • Farbflächen: groß, ruhig, mit klaren Kanten – das fängt Blicke.
  • Bildwelten: lieber eindeutige Motive statt feiner Muster.
  • Textmenge: konsequent kürzen; alles Nicht-Essenzielle gehört auf eine zweite, näher platzierte Tafel.
  • Wiederverwendbarkeit: generische Pfeil- und Zonen-Hänger können saisonal neu beschriftet werden (z. B. per überklebtem Feld).

Und wenn einmal etwas zu perfekt aussieht? Ein kleiner, bewusst gesetzter Bruch – ein asymmetrischer Akzent, eine minimal verschobene Kontur – kann erstaunlich menschlich wirken. Das Auge bleibt hängen. Genau darum geht’s.

So arbeiten wir zusammen

Wir hören zu, priorisieren Nutzen, empfehlen ehrlich. Wenn Displaykarton passt, sagen wir’s. Wenn DISPA® oder KAPA® mehr Sinn ergibt, sagen wir das auch. Entscheidend ist die Wirkung im Raum – Ihre Besucher sollen finden, was sie suchen, und sich an das erinnern, was wichtig ist.

Preise auf Anfrage. Sie erhalten eine klare, nachvollziehbare Empfehlungslinie – ohne überflüssige Optionen, ohne Buzzwords. Einfach gut gemachte Schilder.

Sie planen Displaykarton-Schilder für Shop, Messe oder Verein? Holen Sie sich jetzt unsere Empfehlung zu Stärke, Format, Aufhängung und Motiv-Dramaturgie – passgenau für Ihren Standort. Fordern Sie Ihr Angebot an – Preise auf Anfrage.

Tipp aus der Praxis

Denken Sie in Strecken, nicht in Einzeltafeln. Zwei Hänger hintereinander – der erste mit der Headline, der zweite mit der konkreten Aktion – holen mehr Blicke ab als ein einziges, textreiches Panel. Platzieren Sie das zweite Schild dort, wo der Blick natürlich wieder landet: drei bis fünf Schritte weiter. Klingt simpel. Funktioniert hervorragend.