Übersetzungen und SEO

Wie die richtige Übersetzung die Suchmaschinenoptimierung von Websites verbessert

Was ist die Suchmaschinenoptimierung, auch SEO genannt

SEO kommt aus der englischen Sprache: SearchEngineOptimization

Wer Inhalte im Internet veröffentlicht, möchte vor allem eines: gesehen werden.


Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich die dafür angewandten Strategien ständig verändert, denn die Kriterien der Suchmaschinen, allen voran Google, für die Positionierung der Suchresultate ändern sich kontinuierlich. Die Evolution der Suchmaschinen hat die Ersteller von Websites seit jeher dazu gezwungen, Inhalte an die Bedürfnisse der Suchmaschinen anzupassen, um in den Suchresultaten an Positionen zu gewinnen. Dabei war der Website-Betreiber oft den neuen Funktionen der Suchmaschinen hinterher und musste mit der Taktik von Suche und Irrtum nach neuen Methoden Ausschau halten, um der Suchmaschine ins Auge der elektronischen Intelligenz zu stechen.

Zu Beginn der Zweitausender-Jahre hatte SEO noch eine ganz andere Bedeutung. So konnte etwa ein Austauschen von Links mit Freunden effektiv sein. Wer kann sich noch an die mehr oder weniger bunten Banner erinnern, die auf eigens dafür eingerichteten Seiten platziert und fast wie Trophäen gehandelt wurden? Eine nostalgische Geschichte für diejenigen, die nicht bereits in der digitalen Ära geboren wurden.

Auch das Ansammeln von Schlagwörtern, den Keywords, die auch ohne jeglichen Zusammenhang so oft wie möglich in die Seiten eingebaut wurden, konnte von Erfolg durch höhere Sichtbarkeit gekrönt werden. Ganz clevere Ersteller von Seiten füllten jede freie Fläche mit Keywords, die in der gleichen Farbe wie der Hintergrund gehalten waren und so für das Auge des Besuchers unsichtbar blieben, während keywordhungrige Suchmaschinen diese jedoch wahrnahmen. Eine Strategie, die überraschend lange Erfolge erzielte.

Diese Zeiten sind ganz offiziell vorbei. Suchmaschinen haben eine komplexe künstliche Intelligenz bekommen, die durch maschine learning ständig weiterentwickelt wird. Was heute eine Website für die Suchmaschine schmackhaft macht, sieht ganz anders aus, als noch vor 20 Jahren.
Was früher zum Erfolg geführt hat, wird heute von Google & Co als Versuch erkannt, das System zu manipulieren und dementsprechend mit Nichtbeachtung bestraft. Platzieren von nicht relevanten Links und zusammenhangsloses Keyword Sammeln werden keineswegs durch größere Sichtbarkeit belohnt.
Vielmehr geht es den Suchmaschinen um Qualität. Wer gut positioniert werden will, muss Inhalte von ausgezeichneter Qualität aufweisen können, die so nahe wie möglich an ein akademisches Level herankommen. Rechtschreibfehler und zusammenhangloses Auflisten von Schlagwörtern sind nicht erwünscht, um sich bei Google die ersten Plätze in den Suchresultaten zu sichern.
Die Inhalte sollten einen Mehrwert für den Besucher darstellen, wenn Links vorhanden sind, so sollten diese auf weitere nützliche, mit dem Text zusammenhängende, Seiten hinweisen.
Keywords sind weiterhin wichtig. Allerdings ist es nicht notwendig, sie wie zwanghaft auf einer Seite ins Unendliche zu wiederholen. Google ist intelligent geworden und weiß den Kontext, in dem ein Schlagwort verwendet wurde, richtig zu erkennen und in Zusammenhang mit allen anderen zur Website zur Verfügung stehenden Daten zu setzen.

Übersetzungen und SEO

Nach langwieriger und oft kostspieliger Investition für die richtigen suchmaschinenoptimierten Inhalte sollte man nicht bei der Übersetzungsagentur geizen.

Wie bereits erwähnt, ist die hohe Qualität der Inhalte für die Positionierung bei Google und anderen Suchmaschinen mittlerweile das höchste Kriterium. Das gilt natürlich auch für die Übersetzungen der Inhalte, die sich beim Lesen nicht von einem in Originalsprache verfassten Text unterscheiden sollten.

Der richtige Übersetzungsservice weiß nicht nur den Originaltext wortwörtlich fehlerfrei zu übersetzen, sondern kann auf Anfrage des Kunden auch Optimierungen für das jeweilige Land vornehmen. Kulturelle Unterschiede und andere Arten und Gewohnheiten, etwas auszudrücken, können einen großen Einfluss darauf haben, welches Suchwort der potenzielle Kunde bei Google eingibt. Dementsprechend ist nicht gesagt, dass ein Keyword eins zu eins von einer Sprache in die andere übersetzt werden sollte. Auch wenn es sprachlich absolut korrekt ist, wird in einem anderen Land für das gleiche Thema oder Produkt eventuell mit größerer Wahrscheinlichkeit ein anderes Wort gewählt.
Dementsprechend sollte ein Übersetzer für die Suchmaschinenoptimierung nicht nur der Sprache, in die es zu übersetzen gilt, mächtig sein, sondern auch das Land, die Menschen und die Kultur kennen.

Als kleines Beispiel: für eine Übersetzung ins Spanische kann ein spanischer oder südamerikanischer Übersetzer engagiert werden.

Soll der Inhalt jedoch für die Suchmaschinenresultate in Spanien optimiert sein, sollte der Übersetzer Spanier sein, oder zumindest mit Land und Kultur dermaßen vertraut, dass er länderspezifische Feinheiten zu unterscheiden weiß. SEO heißt mittlerweile vor allem, gute Inhalte auf effektiven Suchwörtern aufzubauen. Das gilt für alle Sprachen der Welt.

Keinesfalls sollte man auf automatische Übersetzungen zurückgreifen. Diese sind ausgezeichnet, wenn es darum geht, ein ungefähres Verständnis von einem Text zu bekommen, dessen Sprache man nicht kennt. Für die Übersetzung von veröffentlichten Inhalten jeglicher Art sind diese automatischen Übersetzungen jedoch gänzlich ungeeignet und können einen guten menschlichen Übersetzer niemals ersetzen. Vor allem, wenn es um Texte geht, die ein Produkt oder ein Unternehmen im Internet repräsentieren, wo eine Vitrine zum Publikum und das Vertrauen der Kunden aufgebaut werden soll, ist die Übersetzung nicht der richtige Ort, wo man sparen sollte.

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