Stickung

Stickung
Die Stickung ist neben den verschiedenen Druckverfahren eine sehr edle Form der Veredelung. Motive und Schriften lassen sich einfach kombinieren. Für jede Stickung muss die Vorlage (hochauflösende pdf oder jpg Datei) digitalisiert und in eine spezielle Punch-Software umgewandelt werden. Dieses Punch-Programm steuert die Maschine, die die Designvorlage per Nadel und Faden auf einen Untergrund überträgt. Das zu bestickende Teil wird in einen Rahmen gespannt und wie bei normalen Nähmaschinen entsteht die Stickerei mittels Ober- du Unterfadensystem. Jeder Stickkopf hat 15 Nadeln und sind somit Motive mit bis zu 15 Farben möglich. 

Es gibt zwei Arten der Stickung:

Entweder wird das Objekt direkt bestickt oder es werden Stickungen auf einen Trägerstoff (Embleme) erstellt und dann auf das Objekt aufgenäht oder geklebt. Es können nicht nur textile Stoffe, sondern auch Kunststoffe und Leder bestickt werden. Der Preis ist von der Motivgröße (Anzahl der Stiche je Motiv) abhängig. Auch die optische und physische Qualität der Stickerei hängt unmittelbar von der Stichzahl pro cm ab. Textilstickereien werden oftmals auch mit einem Vlies unterlegt. Das erhöht die Steifheit der Stickerei und verhindert ein Verzerren des Sticklogos.
 
Eine Stickerei ist hundertprozentig waschbeständig. Es sind auch schon fluoreszierende und brandhemmende Garne auf dem Markt.
 
Die 3D-Stickerei ist eine erweiterte und moderne Art der Bestickung. Die Stickerei wird unmittelbar unter dem Faden unterlegt, sodass die Stickerei reliefartig vom Druckgut aufsteht. Die Höhe dieser Erhebung liegt zwischen 1,5 mm und 5 mm.