XING als Business-Tool, Teil IX: Mobil netzwerken mit den Smartphone-Apps

Spätestens seit Markteinführung des iPhones sind die sogenannten Smartphones vom mobilen Telefonmarkt nicht mehr wegzudenken. Mit den internetfähigen Geräten etablierte sich rasch ein neuer Markt: nämlich der für Applikationen, kurz Apps. Die kleinen Programme gibt es aus zahlreichen Intentionen heraus, ob als Game, als nützliches Arbeitstool oder als Werbemittel für Marken und Produkte. Und natürlich haben mittlerweile auch soziale Netzwerke mindestens eine Smartphone-App in den mobilen Ring geschickt – so auch XING. Das Business-Netzwerk für die Hosentasche ist für iPhone, Blackberry, Android- und Windows 7-Telefone erhältlich und können kostenlos in den entsprechenden Shops runtergeladen werden. Doch was können die kleinen Programme? Und welchen Mehrwert bieten sie ihren Nutzern?

Funktionen der XING-App

Im funktionalen Aufbau ähneln sich die Applikationen für die verschiedenen Betriebssysteme weitestgehend. Im Hauptmenü finden User die wichtigsten Basis-Funktionen wie Profil, Kontakte, Neuigkeiten, Nachrichten, Suche und Besucher. Diese sind aus der Browser-Version von XING bekannt, besitzen auf dem Smartphone jedoch häufig nicht den vollen Funktionsumfang wie in der Desktop-Variante. In Updates wird dieser nach und nach ausgebaut. Alle Funktionen besitzen eine eigene Kategorie, die über einen Icon zugänglich ist. So können sogar die Geburtstage über das Hauptmenü unter einer eigenen Rubrik abgerufen werden. Dank des klar strukturierten Aufbaus können sich User der XING-App unterwegs mit wenigen Klicks über Aktuelles informieren und Bewegungen auf ihrem Profil nachvollziehen.

Doch die Apps bieten auch Features, die speziell auf das mobile Angebot angepasst sind. Zu diesen zählt der „Handshake“, eine praktisches Tool, um XING-Mitglieder in der näheren Umgebung ausfindet zu machen. Sie nutzt die GPS-Standortbestimmung der Smartphones und dient dazu, neue Kontakte in der Nähe kennenzulernen und Kontaktdaten miteinander auszutauschen. Voraussetzung hierfür ist, dass XING-Mitglieder in der Nähe die App ebenfalls nutzen und GPS eingeschaltet haben. Eine weitere mobile Funktion ist die Rubrik „unterwegs“. Hier befinden sich Partnerangebote von XING, etwa von einem Hotelfinder oder einem Autoverleih.

Was geht (noch) nicht mit den Apps?

Die XING-Mini-Programme bieten zwar einige Funktionen, doch es gibt auch Mängel zu nennen. Denn nicht alle Features, die in der klassischen Desktop-Version verfügbar sind, sind in den Apps verfügbar. So kann bisher nicht auf Events zugriffen werden, weder auf öffentlich ausgeschriebene, noch auf eigens vermerkte. Die Eventplanung von unterwegs fällt damit aus. Außerdem ist der Zugriff auf die Fachgruppen bisher noch nicht möglich – weder als Moderator noch als Nutzer. Die Mini-Programme sind in einigen Punkten also noch nicht ausgereift und es bleibt abzuwarten, ob und wie XING die Funktionalität der Apps noch ausbauen wird.
Insgesamt sind die XING-Apps eine nette Spielerei. Wer viel unterwegs ist und sein persönliches Netzwerk immer und überall pflegen möchte, der kann dies innerhalb eines bestimmten Rahmens mit der XING-App tun. Sie ist einfach aufgebaut, leicht zu benutzen und läuft mittlerweile auch recht zuverlässig (damit hatte sie zu Beginn auf einigen Endgeräten Probleme). Für Smartphone-Besitzer lohnt es sich deshalb durchaus, die XING-App auszuprobieren – zumal das Angebot kostenlos ist.

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