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Starthilfe: SEO in 10 Minuten – Teil 5

Mail Forwarding in den Webmaster Tools zur Benachrichtigung nutzen

Wir freuen uns, sie zum fünften Teil der SEO-Tricks, die uns aus dem sprichwörtlichen Nähkästchen der Google-Entwicklerin Maile Ohye zugespielt wurden und für sie in unserer ausführlichen Serie zum Thema „Wichtige SEO-relevanter-Maßnahmen, die sie weniger als 10 Minuten kosten“ aufzuarbeiten und auch den Anfängern im Suchmaschinen-Business einen Halm zu bieten, an dem sie sich orientieren können anhand der Tipps aus der Codeschmiede der Suchmaschine Google selbst. In diesem Teil dreht sich alles um das vollständige Ausnutzen des Email-Dienstes der Google Webmaster Tools, der sie automatisch benachrichtigen, wenn etwas nicht läuft, wie es sollte!

Google Webmaster Tools wohl nützlichstes Feature:
Praktische Benachrichtigungen bei Unregelmäßigkeiten – Mail Forwarding aktivieren!

Es empfiehlt sich dringlich das sogenannte Mail-Forwarding, also das Weiterleiten von Emails durch die Google Webmaster Tools an eine von ihnen hinterlegte Kontakt-Emailadresse zu erlauben um sie so rund um die Uhr über zeitkritische Ereignisse im Zusammenhang mit der Suchmaschine Google und ihrem Webseiten-Eintrag in derselben zu informieren. Diese Email-Adresse muss dabei nicht zwingend die Google-Mail-Adresse sein!

Etwa bei der Sperrung und dem damit verbundenen Entfernen aus der Google Search aufgrund von Malware-Befall, sprich dem Einnisten von Schadsoftware oder als schädigend klassifizierter Codefragmente etwa durch infizierte Werbebanner, Eindringen in ihr CMS durch Sicherheitslücken oder dem massiven Verlinken auf bereit gesperrte Domains. Ein solcher Vorfall hat den sofortigen und vollständigen Ausschluss aus dem Suchindex zur Folge (Vollsperrung und 100% Penalty) und ist das Wort-Case-Szenario jedes Webseitenbetreibers, da ebenfalls anhand der Google-Sperrlisten auch viele Internet-Browser, wie Google Chrome oder der Mozilla Firefox automatische Warnungen und Sicherheitsmeldungen an ihre Webseitenbesucher ausgeben, die versuchen die zu diesem Zeitpunkt befallene Webseite zu besuchen und auch aus Aspekten des Marketings schwere Schäden an ihrem Markenimage hinterlässt, da solche Meldungen sich per Mundpropaganda in Windeseile, gerade in Brancheninternen Konkurrenzkämpfen, verbreiten.

Es gilt die alte SEO-Faustregel: Jede Mail von Google ist wichtig und hat Priorität!

Auch im Falle eines vermuteten kriminellen Hacks ihrer Seite meldet sich das automatische Warnsystem von Google, das bei der Indexierung durch die Crawler und Spider verdächtige Anzeichen aus seiner Datenbank abgleicht und so entsprechende Einschätzungen mitteilt und ihnen so die Chance gibt, zeitnah auf diese Bedrohung ihrer Webseite zu reagieren und langfristige Schäden an ihrem Google Ranking oder gar dem Blacklisting – dem praktischen Todesstoß für ihre Webseite – zu verhindern.

Aber auch weniger bedrohliche, jedoch nicht weniger wichtige Status-Meldungen stellt ihnen das Forwarding zur Verfügung wie z.B. eventuell auftretende Probleme bei der Erfassung ihrer Webseite beim Vorgang des Indexieren ihrer Inhalte durch den Suchalgorithmus von Google, die allesamt eine hohe Relevanz für ihr erfolgreiches Ranking haben, da alle Inhalte die nicht erfasst werden können selbstverständlich in der Schlussfolge für das Ranking ihrer Webseite in den Google SERPs (Search Engine Result Pages) keinen Einfluss haben können und werden und für sie somit dringender Handlungsbedarf besteht.

Weiterhin ermöglicht ihnen diese Meldungen die technischen Fehler zu beheben und innerhalb der Google Webmaster Tools einen zeitnahen, erneuten Versuch der Suchmaschine zum Besuch ihrer Webseite zu veranlassen und so Verzögerungen zu vermeiden, da je nach Relevanz ein turnusmäßiges wiederkehren der Google Crawler bis zu einem Quartal dauern können und so ihren Erfolg bei der raschen Suchmaschinenoptimierung behindern mag.

Daher sollte die Mailing-Funktion eine der ersten Einstellungen sein, die sie in ihrem Google Webmaster Tools – Bereich einrichten sollten, auch um sich früh mit der Funktionsweise der Tools vertraut zu machen und nicht zu einem späteren Zeitpunkt diesen Mangel nachbessern zu müssen!

Mit dieser nützlichen Funktion der Google Webmaster Tools entlassen wir sie zunächst aus unserer Serie, doch bleiben sie auch im Folgeteil unserer Serie über die einfachsten SEO-Kniffe dabei und eignen sie sich Profi-Wissen an, aus den Händen der Suchmaschinenprofis!

Update: 24.10.2012
Diese Artikelserie ist inzwischen abgeschlossen. 

Hier finden Sie alle 10 Teile:

  1. Das erste Grundlagenwissen für ihre SEO-Erfolge
  2. Der Webserver als erster Steigbügelhalter zur glücklichen SEO-Optimierung
  3. Intelligente Textgestaltung als effiziente SEO-Maßnahme
  4. Einheitlicher Domainzugriff und Google Webmaster Tools erleichtern den Aufstieg
  5. Mail Forwarding in den Webmaster Tools zur Benachrichtigung nutzen
  6. Altlasten ihrer Domain klären und mit einfach mit Google die eigene Domain prüfen
  7. Strategische Grundlagen: Zielgruppendefinition, Design & Social Media
  8. Strategische Grundlagen: Content Management und Corporate Design
  9. Multimedia neu begriffen – Unterhaltung und Dienstleistung
  10. Analyse ihres Erfolgs mit Google Webmaster Tools

Weitere Infos (externe Seiten):

Starthilfe: SEO in 10 Minuten – Teil 4

Einheitlicher Domainzugriff und Google Webmaster Tools erleichtern den Aufstieg!

In unserem vierten Teil der informativen Serie rund um alle SEO-Maßnahmen die sich in weniger als 10 Minuten bewerkstelligen lassen, haben wir uns, wie bereits erwähnt, von einer Tipp-Geberin aus dem „Zentrum der Macht“, aus dem technischen Bereich der Suchmaschine Google inspirieren lassen, nämlich Maile Ohye, die als „Developer Programs Tech Lead“ bei der Umsetzung der Suchalgorithmen und der Vorgaben des Mutterkonzerns Google Inc. ganz vorne mit dabei ist – und auch hier wieder beweist, dass eine Suchmaschinenoptimierung für Google in den Grundlagen alles andere als ein kompliziertes Hexenwerk ist.

Eine einheitliche kanonische URL schützt vor Duplicate Content Penaltys

Es ist für die Duplikat-freie Erfassung ihres Unique Content von wichtigster operativer Bedeutung, das sie sich frühzeitig dafür entscheiden, wie genau ihre Webseite erreichbar sein soll: Entweder sie leiten ihren Besucherstrom ausschließlich über ihren Domainnamen mit dem „www.“ voran, oder eben ohne dieses, meist überflüssige Kürzel – Überflüssig deshalb, weil es für ihre Zielgruppe meist nur das World Wide Web als Plattform genutzt wird, geschweige denn bekannt ist auch wenn Ausnahmen bekanntlich die Regel bestätigen – Damit können sie umgehend vom Seiten-Launch an mit einer einheitlichen technischen Umsetzung arbeiten und diese Fehlerquelle für kommende Fehlersuchen, die auch in den besten Familien nicht ausbleiben, ausschließen.

Diese Entscheidung, wie sie ihren Website Traffic routen, geht für ihren Nutzer im Übrigen ohne Einbußen im Nutzererlebnis ihres Webangebots einher: Durch den, von Google erlaubten und anerkannten Trick, die Zugriffe durch einen Serverbefehl umzuleiten, wird ihr Kunde dank der serverseitigen Verarbeitung der Umleitung nicht mitbekommen, wie er umgeleitet wird. Stattdessen wird sich nach dem Aufruf der Seite nur in der Adresszeile des Browsers auf dem Besucher-PC entsprechend ändern. Alles geschieht also „unter der Haube“.

Mit „301“-Redirect sicher weiterleiten – Ihr Pagerank wandert mit!

Der dabei zu verwendende Befehl ist der sogenannte „301“-Befehl, der angibt dass der gewünschte Inhalt permanent auf eine andere Adresse umgezogen ist. Er wird auf ihrem Apache-Webserver in der „.htaccess“, die sie bereits in vorhergehenden Teilen konfiguriert haben, festgelegt. Wie ein solcher Eintrag auf ihrem Webserver aussehen kann, finden sie zum Beispiel hier: http://goo.gl/zSch

Warum ist ein korrekter 301-Redirect, also eine Umleitung, für ihr Erfolg in der Suchmaschine so wichtig? Das ist schnell erklärt: Google unterscheidet bei der Erfassung mit und ohne „www.“ die erfassten Inhalte als zweierlei unterschiedliche Domains. Bei einem Projekt, das diese Maßnahme nicht anwendet wird der Suchalgorithmus der Suchmaschine also zwangsläufig feststellen das sich der indizierte Inhalt mehrmals im WWW befindet und löst dementsprechend – Bis zur Lösung dieser Ursache eine schwere Penalty durch die Suchmaschine aus, die ihre Anfangserfolge umgehend einkassiert. Achten sie deswegen besonders, eine einheitliche kanonische URL für ihr Webangebot zu nutzen und verwenden sie niemals unterschiedliche Subdomains (Wie etwa: beispiel.webseite.de) für dieselbe Webseite, so verlockend es auch erscheinen mag!

Effiziente Google-Domainverwaltung durch die Google Webmaster Tools

Als nächsten technischen Hilfsgriff, um ihre SEO quasi „an der Quelle“ im Griff zu haben und die von Google erfassten Domains und Seitenbereiche zu steuern, gehen sie dazu über, ihre Domain durch ein einheitliches Authentifizierungsverfahren bei den Google Webmaster Tools, einem hilfreichen und mächtigen Werkzeug zur Verwaltung bei der Suchmaschinenoptimierung anzumelden.

Sie werden hier Schritt für Schritt durch das Verfahren geführt, das im Regelfall von ihnen verlangt, zwei von Google generiete Prüfdateien auf den ihrer Domain zugeordneten Webspace zu laden um sie zweifelsfrei als zur Verwaltung Berechtigten zu erkennen.

Weiteres hierzu finden sie unter folgendem Link direkt zum Angebot: www.google.com/webmasters/tools/?hl=de

Dreiergespann: Ein HTML-Editor, ein Google-Account und ein FTP-Zugang sind ihre Werkzeuge!

Alles was sie für die in diesem Artikel beschriebenen Schritte benötigen, ist ein FTP-Zugang zum Online-Speicher ihrer Webseite, einen gültigen, sprich aktivierten und nicht gesperrten Google-Account. Als Google-Account zählen auch Google+, Google Mail und alle anderen Accounts der im Frühjahr 2012 zusammengefassten Dienste der Suchmaschine unter dem Banner der Suchmaschine Google, so dass sie wahrscheinlich längst einen solchen Account besitzen und sofort loslegen können. Ansonsten können sie unkompliziert den für ihre Zwecke ohnehin unabdingbaren Google-Account in wenigen Klicks und Minuten für sich einrichten.

Für die Bearbeitung der „.htaccess“-Datei empfiehlt sich die Verwendung eines HTML-fähigen Editors, da sie bei einem solchen sicher sein können, das ihnen keine ungewollten Formatierungs-Daten in diese wichtige Konfigurationsdatei gespeichert werden, was mitunter bei der Verwendung von Office-Anwendungen zur Bearbeitung vorkommen kann.

Hierzu gibt es eine Reihe guter Freeware-Editoren, die Empfehlung der Redaktion ist der „HTML-Editor Phase“, der als bewährter Editor gilt und auch auf Seiten wie Chip.de eine eindeutige, uneingeschränkte, Empfehlung erhält. Beachten sie bei der Verwendung jedoch gegebenenfalls die Lizenz-Bedingungen ihrer Software, um sich auch rechtlich auf der sicheren Seite zu wissen.

Zu guter letzte nach viel Content und viel Wissen:
Ein Link zur YouTube zur Google-Video-Anleitung!

Zur Vertiefung ihres nun aufgenommenen Grundlagenwissens bezüglich der Webmaster Tools empfehlen wir den folgenden Link zum Thema „Using Google Webmaster Tools like a SEO“, in dem ihnen einfach und verständlich in einem Video der Umgang mit den Google-SEO-Werkzeug vermittelt wird: http://www.youtube.com/watch?v=tQQmq9X5lQw

Hier endet der vierte Teil unserer Serie und wir hoffen, sie auch für den kommenden fünften Teil unserer Grundlagen- und Auffrischungs-Reihe als Leser gewinnen zu können, damit sie auch morgen noch problemlos in der größten Suchmaschine, der Google Search, zu finden sind!

Update: 24.10.2012
Diese Artikelserie ist inzwischen abgeschlossen. 

Hier finden Sie alle 10 Teile:

  1. Das erste Grundlagenwissen für ihre SEO-Erfolge
  2. Der Webserver als erster Steigbügelhalter zur glücklichen SEO-Optimierung
  3. Intelligente Textgestaltung als effiziente SEO-Maßnahme
  4. Einheitlicher Domainzugriff und Google Webmaster Tools erleichtern den Aufstieg
  5. Mail Forwarding in den Webmaster Tools zur Benachrichtigung nutzen
  6. Altlasten ihrer Domain klären und mit einfach mit Google die eigene Domain prüfen
  7. Strategische Grundlagen: Zielgruppendefinition, Design & Social Media
  8. Strategische Grundlagen: Content Management und Corporate Design
  9. Multimedia neu begriffen – Unterhaltung und Dienstleistung
  10. Analyse ihres Erfolgs mit Google Webmaster Tools

Weitere Infos (externe Seiten):

Google Webmaster Tools in Symbiose mit Google Analytics verknüpfen

….. ab sofort geht das.

Dieses neue Feature steht angemeldeten Webmastern ab sofort zur Verfügung.

Voraussetzung:

  1. Sie haben such sowohl für die Webmastertools als auch Analytics registriert
  2. Sie verwenden für beide das selbe Google Konto

Das ist ziemlich praktisch da man nun in den Webmaster Tools auch einige Funktionen von Analytics nutzen kann.

Es gibt da nun einen Bericht über allgemeine Trends betreffend Zugriffszahlen von Links bzw. auch über die Webseiten die genau diese Trends beeinflussen.

Man kann direkt auf das Analytics Dashbord zugreifen.

Und so funktioniert das:

  1. Webmaster Tools Startseite >> neben der gewünschten Homepage auf „verwalten“ klicken
  2. Klick auf das Google Analytics Profil
  3. Gewünschtes Profil auswählen >> Speichern klicken

Achtung aufpassen – wenn die Webseite mehrere Inhaber hat, dann muss jeder der Inhaber sein eigenes Konto mit einem Google Analytics Profil verknüpfen!!

Quelle: Google Webmaster Blog

Weitere Infos (externe Seiten):