Beiträge

Wie mehrere Links von einer Seite zur einer anderen den PageRank beeinflussen

Was genau ist der „PageRank“ einer Webseite? Eignet sich das mehrfache Verlinken von einer Seite zur anderen, um den PageRank der Zielseite zu verbessern? Und wie verhält es sich mit der Verlinkung von einer Seite zu derselben, also von A zu A? Werden dadurch der PageRank (PR) verbessert und Ankertext-Daten weitergegeben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Matt Cutts, Software Ingenieur der Search Quality Group von Google, in einem aktuellen Artikel auf dem Google Webmaster-Zentrale Blog.

Gemäß der ursprünglichen Definition setzt sich der PageRank aus der Summe aller auf eine Seite verweisende Links zusammen. Diese Verlinkungen können sich jederzeit verändern, etwa indem sie entfernt werden oder ähnliches. Doch das wird durch die Berechnungsformeln wieder ausgeglichen, weshalb sich Betreiber über solche Veränderungen nicht ärgern müssen. Matt Cutts erklärt dies an einem Beispiel: Der verbleibende PageRank wird einfach durch die Anzahl der externen Links geteilt, um den PageRank gleichmäßig auf jeden vorhandenen Link zu verteilen. Bei vier Links wird der PR dem entsprechend durch vier geteilt. Und auch wenn nur eine Teilmenge auf diese Seite verlinkt und eine andere auf eine alternative Seite, dann würde der PageRank durch die Links weitergegeben. Das gilt auch bei einer Selbstschleife, wenn also ein Link von Seite A zu Seite A führt.

Doch Matt Cutts bemerkt, dass solche Fragen, wie und wodurch man den PR auf einer Website steigern kann, müßig und weitgehend uneffektiv sind. Pagerank-Sculpting sollte seines Erachtens ganz natürlich erreicht werden, nämlich durch interessante Inhalte. Diese werden fast selbstverständlich von anderen Usern geteilt, wodurch ganz automatisch nützliche Verlinkungen entstehen, die den PR verbessern. Des Weiteren gibt es einige nützliche Strategien, die Webseiten-Betreiber anwenden können, um Besuchern das Surfen auf der Site zu erleichtern – und damit auch das Teilen von Inhalten. So sollte die Website klar aufgebaut sein und wichtiger Content leicht zu finden sein. Zahllose Verlinkungen auf der Homepage einzubauen, die dann endlich mal zu relevanten Inhalten führen, sind nicht zielorientiert. Unterseiten, die für viele Conversions sorgen oder anderweitig profitabel sind, sollten optimal genutzt werden. Am besten verlinkt man solche Seiten direkt von der Startseite aus. Dann entdecken die Besucher viel schneller ein attraktives Produkt oder ähnliches, das sie anschließend kaufen, usw.

Zudem empfiehlt Matt Cutts, das Unternehmenslogo im Header einzubauen und mit der Startseite zu verlinken. Das erleichtert die Navigation durch die Website und die Besucher finden immer wieder zum Ausgangspunkt zurück. Insgesamt rät der Google-Experte vom kontrollierten PageRank-Sculpting ab, indem etwa die internen Anker-Texte auf eine maximale Anzahl gebracht werden oder alles dafür getan wird, um einen möglichst hohen PR zu erreichen. Denn die Mitarbeiter von Google setzen auf verschiedenste Methoden wie mathematische Formeln und Algorithmen, die es nicht lohnenswert machen, PR anzuhäufen. Schließlich ist Googles Intention nicht, dass alle Websites es schaffen, ihren PR zu maximieren. Nur qualitativ hochwertige Webpräsenzen haben eine Chance.

Deshalb ist es zwar sinnvoll, eine Website in klaren Strukturen aufzubauen. Allerdings sollten dabei die Besucher im Vordergrund stehen, nicht Google. Aus diesem Grund appelliert Cutts daran, nicht zu verbissen an der Optimierung der Sichtbarkeit bei der Suchmaschine zu arbeiten, sondern wirklich einen Mehrwert für die Nutzer zu schaffen. Denn dadurch erhalten Websites externe Verlinkungen, die den PR erhöhen. Was die Betreiber dann mit ihrem PageRank tun, bezeichnet Cutts als „nebensächlich“.

Quelle (externe Seite):

Stirbt der Google Pagerank? Was meinen Sie?

Im Internet kursiert schon seit längerer Zeit das Gerücht, dass der Google Pagerank stirbt. Der Pagerank der dazu dient die Wichtigkeit/Relevanz einer Webseite anzuzeigen. Durch die Verlinkung der eigenen Webseite kann man das eigene Ranking in die Höhe treiben, was natürlich auch einige Geschäftsleute für sich nutzen. Dies ist auch kein Wunder, denn viele Internetdienstleistende sind darauf angewiesen, dass man sie gleich auf der ersten Seite in der Suchmaschine findet. Ist doch bekannt, dass jeder User, der über Google etwas sucht, sich nur die erste Seite anschaut und davon meist auch nur die ersten Ergebnisse.

Immer mehr Webmaster haben die Notwendigkeit des guten Rankings erkannt und verkaufen oder vermieten daher Links von Webseiten, die schon genügend PR besitzen. Die Käufer oder aber Bucher des Dienstes sind natürlich Shopbetreiber oder auch Portale, die auf Kunden angewiesen sind und somit auch auf ein hohes Ranking angewiesen sind. Für viele Internetnutzer ein recht guter Service!

Google selbst hat sich über die Verkäufe jedoch nicht gefreut und hat mit der Zeit die Pagerank Updates nur mehr unregelmäßig durchgeführt und auch die Intervalle verlängert bzw. lässt den echten PR in der Google Toolbar teilweise auch nicht mehr anzeigen, so dass der Kauf/Miete einer Webseite oder eines Links nicht mehr sichert, dass der PR auch wirklich hoch ist. Er kann ebenso niedrig sein oder gar einen 0 Wert mit sich bringen. Anhand dieses Sachverhaltes kommt die Vermutung zustande, dass der Google Pagerank nicht mehr wirksam ist. Ein Indiz dafür ist die Tatsache, dass in den Webmaster Tools bei den Crawling Statistiken keine Pagerank Verteilung mehr vorhanden ist. Diese Vermutung wurde aber vielleicht einfach zu schnell angestellt, denn natürlich gibt es auch genügend Fakten, die dagegen sprechen.

Es wird immer einen Grund geben, warum man davon sprechen könnte, dass der PR stirbt, ebenso gibt es aber viele Gründe, die dafür sprechen, dass genau dies nie passieren wird. Einer davon ist der Grund, dass sich der Pagerank enorm etabliert hat und es von daher gar keinen wirklichen Grund gibt, dass Google darauf verzichten sollte. Selbst wenn Webdesigner den Pagerank nicht mehr sehen können, so muss er nicht gleich sterben. Google möchte damit lediglich vermeiden, dass Webdesigner bzw.Firmen Unsummen daran verdienen. Dies ist auch das gute Recht des Unternehmens, immerhin soll der Pagerank einen Sinn ergeben und nicht künstlich gezüchtet worden sein.

Ein weiterer Punkt der weiterhin für den Pagerank steht, wäre die Bedeutung, dass man im Grunde viel Geld ausgeben müsste, um die Technologie des PR kaufen zu müssen. Da Google aber ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen ist, würde es diesen Machtfaktor nicht einfach ohne Grund aufgeben. Immerhin hat sich eine weltweite Industrie um den Pagerank herum aufgebaut. Ohne Pagerank würde das Qualitätscontrolling sehr leiden! Vielleicht müsste Google aber auch sogar mit Einbußungen rechnen, was die User anbelangt. Welches Unternehmen möchte so etwas erreichen?

Ebenso ist der Pagerank ein sinnvolles Hilfsmitteln, niemand wünscht sich ständig wechselnde Parameter, an denen man sich ständig neu orientieren muss. Dies bezieht sich auf Google und ebenso auf die ganze Internetindustrie. Nicht selten beschäftigt eine Firma einige Mitarbeiter, die sich nur um die Suchmaschinenoptimierung zu kümmern haben. Mit dem Pagerank ist dies eine sinnvolle Aufgabe, aber ohne Pagerank hätten es sehr viele Firmen enorm schwer, sich im Internet gut zu halten.

Der Google Pagerank kann gar nicht sterben, denn es hat sehr lange gedauert bis er sich durchgesetzt hat. Eine Richtlinie, die sich etabliert hat und die enorm viel Zeit und Arbeit einspart. Selbst wenn es zu Schwankungen im PR kommt, ist dies kein Grund, gleich das Schlimmste zu befürchten. Schwankungen sind völlig normal und wenn der Nutzer nicht extrem gegen Richtlinien verstößt, wird er auch nicht von Google abgestraft.

Somit sollte man Gerüchte um den PR gar nicht so ernst nehmen. Wenn dieser wirklich sterben würde, müsste man davon ausgehen, dass Google sich dazu äußern würde, was bisher nicht geschehen ist! Dieses zuverlässige Unternehmen würde wohl kaum die ganzen Nutzer einfach im Regen stehen lassen und den PR heimlich abschaffen!

Was meinen Sie? Diskussionen erwünscht!

Weitere Infos (externe Seiten):