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Google Places Einträge nicht von Google Penalty betroffen

Local-SEO

Sind Google Places Einträge Penalty sicher?

Aus gegebenem Anlass hier ein kurzer Artikel über eine Nachricht in den Google Webmastertools über unnatürliche eingehende Links, Rankingverlust und Google Places for Busisses / Local Anzeigen.

Als SEO Agentur bieten wir auch eine Art SEO Notdienst an. Seit Google „schärfer“ vorgeht was Linkaufbau angeht und teils drastisch abstraft bekommen wir immer öfter Kunden dazu die eine „Mahnung“ in den Webmastertools erhalten haben und danach auch empfindliche (meistens nur teilweise) Rankingverluste hinnehmen mussten.

Jetzt haben wir Ende 2013  zwei Kunden dazu bekommen, die sich genau deswegen (gleich nachdem sie die Meldung über unnatürliche, eingehende Links erhielten) bei uns gemeldet haben. Den Absturz im Ranking konnten wir faktisch schon „miterleben“.

Was man in einem solchen Fall dann tut ist eine andere Sache – was wir bei beiden Projekten / Kunden aber bemerkt haben – die Places / Local Anzeigen werden trotz teilweiser manueller „Spam Maßnahme“ bestimmter Keywords und Phrasen seitens Google trotzdem, ganz normal – bei Eingabe der Keywords im Suchfeld, im Google Ranking weiterhin angezeigt. Im normalen, organischen Ranking sind/waren die betroffenden Domains mit bestimmen Keywords nur mehr unter „ferner liefen“ zu finden ……

Bei einem Kunden konnten wir das in der US Version von Google beobachten und bei dem anderen Kunden bei Google Österreich. Allerdings bei beiden war der Standort „Wien“ mit dabei.

Ist das nun ein weites Argument das Local SEO ein ganz, ganz wichtiger Bereich geworden ist, oder sind das Einzelfälle? Betrifft das nur Domains aus Österreich?

Ihr lieben SEO´s da draußen – habt Ihr dahingehend auch Erfahrungen machen können. Wie seht Ihr das?

Eure Meinungen dazu würden uns sehr interessieren.

 

Die 30er-Zone des SEO – Backlink-Strukturen

Die „natürlichen“ Wachstumsraten von Backlink-Strukturen

30iger Zone fuer SEOsDas Wachstum der Backlinks sind seit „Penguin“ bildlich gesprochen die 30km/h-Zone der SEO, doch dabei bleibt es nicht: Mit Radarfallen, Blitzern und fest Installierten Bodenkrallen. Maßnahmen, die jeden Temposünder entweder teuer zu stehen kommen oder von 100 auf 0 zum Stillstand bringen.

2012 war für die Webspammer ein Jahr hart am Wind – Mit einer besonderen Erbarmungslosigkeit geht man auf Seiten von Google gegen sie vor, nachdem sie in der Vergangenheit immer wieder die Ergebnisseiten der Suchmaschine durch manipulierte PageRanks und Backlink-Strukturen manipuliert hatten. Ihr kommen und gehen, welches von tage- und wochenlangem Chaos in den SERPs von Google begleitet wurde, ertrug man auf ähnliche Weise, wie ein Bauer auf einer Hallig die Gezeiten und ihre Unbillen ertragen würde: Als gegebenen Umstand. Bis ein Pinguin diesen Umstand ändern würde.

Der PageRank, früher Herzstück des Ranking-Verfahrens der Google Suche ist ebenso wie das Erzeugen einer wachsenden Relevanz von Webseiten mittels des Aufbau von Backlink-Strukturen seit jeher Brot und Butter jedes SEO-Professionals. Unbestreitbar jedoch auch zum „täglich‘ Brot“ zwielichtiger Linkverkäufer und Online-Betrüger. Diese machten sich die Fehler im Design der Ranking-Faktoren zunutze und verdienten sich durch den Verkauf von abgehenden Backlinks manipulierter Webseiten eine goldene Nase.

Das geschah zum Leidwesen der Verbraucher als auch Professioneller gleichermaßen. Über Jahre hinweg waren doch die Lücken bekannt und mehr als plakative Aktionen in Form von regelmäßigen Massen-Lock-outs eindeutig manipulierter Webseiten blieben die einzige Form, deren Wirksamkeit verschwindend gering ausfiel. So erschien es wie das Anpreisen von altem Wein in neuen Schläuchen, als Google auch vor dem „Penguin“-Update wie üblich den großen Schlag gegen die Manipulation des PageRank und unnatürlichen Entwicklungen von Backlink-Strukturen auszuholen. Das gelangweilte Gähnen wich spätestens am 24.April 2012 einem erschrockenen Ausruf: Nach dem Roll-out wurde klar, dass Google es dieses Mal ernst meinte.

Angekündigt: Ja! – Erwartet: Nein! – Erschrockene Reaktionen, als Google mit seinem „Penguin“ für Ordnung sorgte

Seit dem Roll-out der 2012er-Iteration des Kernstück der Suchmaschine findet eine neue, strengere Überprüfung statt: Das Wachstum von Backlink-Strukturen wird in einem Abgleich mit vergangenen Werten verglichen. Verlässt die festgestellte Wachstumsrate dabei einen von Google definierten Normbereich abzüglich der Toleranzwerte, spricht man Seitens Google von einem „unnatürlichen Wachstum“, welches mit einem Manipulationsversuch gleichgesetzt wird und zu einer automatisierten Sanktionierung der betroffenen Webseite führt. Zumeist werden diese Penaltys nach einem Rückbau auf das von Google vorgesehene Maß und dem Absitzen einer Zeitstrafe wieder aufgehoben.

Im besten Falle. Denn bei der Eskalation ist noch reichlich Luft nach oben: Denn in Fällen extremer Abweichungen kann es dabei durchaus zur vorläufigen Komplettsperrung einer Domain und ihrem Ausschluss aus dem Index der Google Suche kommen, da hier vermeintlich Zweifelsfrei von einem Manipulationsversuch ausgegangen werden kann. Ein solches Verhalten führt entsprechend der Google Webmaster Guidelines zu einer Vollsperrung samt Ausschluss aus dem Suchindex und

Ein halbes Jahr Bewährung – „Sandbox“ heißt die Stille Ecke, in die zu strebsame Start-Ups gestellt werden

Denn unter besonders scharfer Beobachtung stehen jene Domains, welche zum Zeitpunkt des erstmaligen Crawls ein Alter aufweisen, welches kleiner als ein halbes Jahr ist. Sie erleben in ihrer Entwicklung einen „Sandbox“ genannten Penalty-artigen Effekt, welcher als Maßnahme zur Eindämmung der grassierenden Flut an Spam-Bots früherer Tage dient. Diese autark agierenden Scripts und Bot-Netze richteten in der Vergangenheit immer wieder neue Domains und Spam-Webseiten ein und erhielten durch den umgehenden Eingang von Backlinks aus einem Pool an Domains, was unmittelbar zur Vergabe eines hohen PageRank führte – Unberechtigterweise, versteht sich.

Um die Kontrolle über diese massiven Manipulationen zu gewinnen, wird das Wachstum der Backlinkstrukturen von jungen Domains den Zeitraum von etwa 6 Monaten besonders streng beobachtet. Registriert Google bereits geringste Abweichungen im Wachstum der Backlinkstruktur, wird diese zumeist umgehend in eine „Sandbox“ verschoben. Somit ist diese Seite bis zum Zeitpunkt einer neuerlichen Freigabe nicht im Suchindex aufzufinden. Von offizieller Seite unbestätigt, geht das Gerücht um das sich die Zeitspanne des Verweilens in der „Sandbox“ durch den unmittelbaren Rückbau des bestehenden Linkaufbaus betroffener Webseiten auf „Null“ in Verbindung mit vorsichtigen Eingängen von Backlinks hochwertig gerankter Webseiten verringern.

„Den Letzten beißen die Hunde“ – Doch wer zu schnell ist, den beißt Google. Wortwörtlich.

Es ist bekannt, dass die Firmenpolitik der Betreiber von Google keinerlei Verhandlungsspielraum bei der Anwendung und Umsetzung einmal von ihnen beschlossener Richtlinien gegenüber den Betreibern von Webseiten einräumen. Daher bleibt jeder Protest vermutlich ungehört, auch wenn Google mit diesem Maßnahmenpaket eine Verlangsamung in der Entwicklung neuer Webseiten erzwingt, die in den Markt nachrücken, aber auch das spontane Wachstum von bereits bestehenden Webseiten zu einer Art „Russisch‘ Roulette für SEOs“ machen.

Der beste Rat, welchen man jedem Betreiber aufstrebender oder junger Online-Projekte und Start-Ups nur wärmstens ans Herz legen kann, ist vermutlich: „Lassen sie es langsam angehen.“. Bleiben sie bei einer konstanten Entwicklung des Wachstums ihrer Backlink-Strukturen und legen sie die dadurch freigegebene Zeit stattdessen in die Optimierung ihrer Webseite „On-Page“ an, denn: Für guten Content hat bisher noch niemand eine Penalty erhalten!

Google Penalties: Was tun nach der Abstrafung einer Website?

Um eine Website bei Google in eine Top-Position zu bringen, führen Betreiber und SEOs viele Bemühungen durch. Manchmal auch zu viele, denn immer wieder werden unlautere Mittel für die Verbesserung des PageRanks genutzt, die gegen die Richtlinien von Google verstoßen. Bemerkt der Internetkonzern dies, dann wendet er bestimmte Strafen, auch ‚Penalties‘ genannt, an. Diese richten sich in erster Linie gegen die Sichtbarkeit der Website, so dass die Betreiber erhebliche Reputations- und Traffic-Verluste hinnehmen müssen. Was also können Website-Inhaber tun, wenn ihre Seite abgestraft wurde? Und wie kann der Schaden behoben werden?

Ursachen für Abstrafungen erkennen

Wurde eine Google Penalty verhangen, dann steht eine gründliche Prüfung der eigenen Homepage bevor. Wer den Grund der Strafe nicht kennt, der muss sich auf Spurensuche begeben. Wurden zu viele Keywords in den Texten verarbeitet, so dass die Qualität mangelhaft ist? Oder wurden zu viele Backlinks in kürzester Zeit integriert? Viele Gründe können zu einer Abstrafung führen, deshalb sollte jede Komponente der Website untersucht werden. Wenn die Regelverstöße jedoch bewusst durchgeführt wurden, zum Beispiel durch den Verkauf oder dem Austausch von Verlinkungen, dann wissen die Inhaber in der Regel genau, wo die Schadensbehebung stattfinden muss. „Schlechte“ Links müssen entfernt oder mit dem Nofollow-Attribut versehen werden, versteckte Links müssen gefunden werden. Schnelles Linkwachstum sollte generell vermieden und stattdessen maximal ein bis drei Links pro Tag integriert werden. Zu überprüfen gilt auch, ob automatisierte Tools einen Einfluss haben – etwa Social Bookmarking Spammer oder Katalog-Submitter. Diese können ebenfalls zur Abstrafung führen und sollten dringend aufgespürt werden.

Liegt der Schwerpunkt der Suchmaschinenoptimierung in der Onpage-Optimierung und es kam zur Penalty, dann ist die Überarbeitung der Texte notwendig. Dazu zählen alle Meta-Daten wie Title und Description sowie alle redaktionellen Inhalte auf der Website. Eine zu hohe Keyword-Dichte und mangelhafte Qualität der Texte kann zur Herabsetzung des PageRanks führen. Blind-Texte, die im Hintergrund laufen, sind ebenfalls illegal und müssen entfernt werden.

Ganz wichtig: Sehen Sie in den Google Webmaster Tools nach!!!!!!!!!!!! Tante G ist längst nicht mehr so zurückhaltend mit diesbezüglichen Informationen als früher. Oft findet man in den Tools einen Hinweis!!

Am besten wird es aber sein Sie wenden sich an eine seriöse SEO Agentur!

Richtig Vorgehen nach der Fehlerbehebung

Sind die Fehler beseitigt, sodass die Website wieder den Maßgaben des so genannten „White Hat SEO“ entspricht, dann heißt es bei Google um Vergebung bitten.

Als Mittel fungiert hier der Reinclusion-Request, den Admins über die Google Webmaster-Tools entsenden können. Über diese Anfrage kann man sich bei dem Internetkonzern für die Fehler entschuldigen und ehrliche Reue demonstrieren. In den meisten Fällen wird die Penalty anschließend aufgehoben. Der Reiclusion-Request kann sowohl bei der Ranking-Herabsetzung als auch beim Delisting, also der Entfernung der kompletten Homepage aus dem Index, hilfreich sein.

Die Möglichkeit, eine Google Penalty rückgängig zu machen, hängt immer auch von der Schwere des SEO-Vergehens ab.

Bei leichten, womöglich unbeabsichtigten Fehlern, gibt Google der Website den ursprünglichen PageRank problemlos wieder, nachdem alle Regelverstöße behoben und die Reinclusion-Request verschickt wurde. Bei massiven Verstößen, bei denen Google Vorsatz wittert, ist es wesentlich schwieriger, das Vertrauen des Suchmaschinenanbieters wieder zu erlangen. Das führt in schweren Fällen sogar zum Delisting des Website-Betreibers selbst, dann kann er mit keiner Website mehr im Index landen – eine harte Strafe, vor allem für Unternehmer.

 

Google Penalties: Diese Ranking-Strafen sollten Website-Betreiber kennen

Abstrafungen von GoogleImmer wieder hört man davon, das Google ein strenges Regelwerk für die falsche Anwendung von SEO-Maßnahmen durchsetzt und dabei auch nicht mit Ranking-Strafen geizt. Die Richtlinien sind ziemlich umfangreich und betreffen sowohl die OnPage- als auch die OffPage-Optimierung: „Abgestraft“ werden zum Beispiel Doppel-Content, Invisible Texts, Link-Spamming, Keyword-Stuffing sowie Cloaking. Seit neuestem werden außerdem Websites mit zu viel Werbung abgestraft. Die Qualität der Inhalte ist seit dem Panda-Update ganz klar zur Priorität für Website-Betreiber geworden. Da der bewusste Missbrauch von Algorithmus-Lücken jedoch so verbreitet ist, dass dieser sogar einen eigenen Namen hat (Black Hat SEO), sind Strafen ganz offensichtlich weiterhin notwendig. Sistrix hat hierzu eine anschauliche Übersicht über mögliche Sanktionen erstellt:

1. Die Senkung des PageRank

Diese Strafe ist einer der essentiellen bei Google, denn der PageRank entscheidet über die Reputation einer Website bei Google. Je höher die Zahl, desto stärker ist eine Website und desto wertvoller sind Backlinks von ihr auf eine schwächere Internetpräsenz. Einen hohen PageRank gewinnen Seiten, indem sie viele und vor allem hochwertige Inhalte verwalten. Wird eine Homepage durch die Herabsetzung dieser Kennzahl „penalized“, dann verliert sie sozusagen ihren guten Ruf. Dass eine Seite abgestraft wurde, erkennt man in der Regel an einem niedrigen PageRank trotz zahlreicher Inhalte mit hohem Mehrwert – insbesondere hinsichtlich der Keywordoptimierung. Bedeutend ist dies jedoch hauptsächlich für die Startseite, bei Unterseiten ist die Senkung des PageRank kaum tragisch. Der PageRank einer Website kann zum Beispiel über die Google Toolbar überprüft werden. Angewandt wird diese Strafe vor allem bei Betreibern, die Links verkauft haben und dabei auf das „no-follow“-Attribut verzichtet haben.

2. Die Zurückstufung der Keywords

Bei dieser Abstrafung sind nur bestimmte Schlagwörter, über die eine Website bei Google gefunden werden kann, betroffen. Allerdings sind das meist wichtige Keywords, die eine Webpräsenz in der Ergebnisliste auf eine gute Position bringen. Die Strafe zu erkennen, ist nicht einfach, da dieser Faktor insgesamt sehr dynamisch ist. Bei drastischen Keyword Penalties können einzelne Schlüsselwörter und Schlagwortgruppen mehrere 10er-Punkte abgezogen bekommen. Das macht sich deutlich im Traffic einer Seite bemerkbar, denn der Internetauftritt verliert dadurch enorm an Sichtbarkeit. Mit den Google Webmaster Tools lassen sich solch schwerwiegenden Veränderungen gut überprüfen. Hierfür können etwa die Suchanfragen und das Suchwort-Ranking analysiert werden.

3. Seiten-Herabstufung und Delisting

Diese beiden Strafen sind die schwersten und bedeuten einen gewaltigen Einschnitt in die Sichtbarkeit einer Website. Bei der Seitenherabstufung werden nicht nur einzelne Keywords sanktioniert, sondern der gesamte Internetauftritt um mehrere Stufen im PageRank herabgesetzt. Das Delisting ist der endgültige „Todesstoß“: Die Website wird gänzlich aus dem Index entfernt und kann nicht mehr von den Usern gefunden werden. Und in den Index wieder aufgenommen zu werden, gestaltet sich schwierig. Nicht nur für die eine Domain, sondern auch für den Betreiber an sich. Google ist nachtragend. Allerdings bedarf es schon sehr fataler Verstöße seitens der Webadministratoren, ehe das Delisting zum Einsatz kommt.

[stextbox id=“info“]Unser Fazit: Suchmaschinenoptimierung muss „sauber“ durchgeführt werden. Es lohnt sich nicht, Google auszutricksen, denn die Konsequenzen bedeuten stets einen großen Kraftaufwand, um den Positionsverlust wieder auszugleichen.[/stextbox]

Weitere Infos (externe Seiten):