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XING als Business-Tool, Teil V: Bauen Sie sich einen Expertenstatus auf!

Die Kommunikation mit Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden ist das zentrale Anliegen von XING. Dabei lohnt sich nicht nur der Ausbau des Kontaktenetzwerks, sondern auch die Stärkung der persönlichen Reputation. Etwa, indem man sich einen Expertenstatus in einem Fachgebiet aufbaut, in dem man über besonders hohe Kenntnisse verfügt. Solch ein Status ist besonders für Selbstständige und Freiberufler erstrebenswert, die hauptsächlich mit eigenen Leistungen die Kunden überzeugen wollen. Um möglichst viele potentielle Neukunden und Geschäftspartner anzusprechen, ist es nützlich, die Qualifikationen zu demonstrieren. Der Expertenstatus schafft eine gewisse Vertrauensbasis und ist ein sehr gutes Verkaufsargument. Wer über einen großen Erfahrungs- und Wissensschatz verfügt, der sollte das nicht verstecken! Der Vorteil, den Expertenstatus über XING aufzubauen, beziehungsweise zu präsentieren, liegt in der großen Reichweite und der technischen und organisatorischen relativ einfachen Durchführung. Hierzu nun ein paar Tipps, die das Vorhaben zum Erfolg führen.
Wie kann ich auf XING mein Expertenwissen teilen?

1. XING-Fachgruppen gründen und moderieren

Es gibt unterschiedliche Wege, um seine Kenntnisse mit anderen Mitgliedern zu teilen. Einer davon ist die aktive Teilnahme an themenspezifischen XING-Fachgruppen. Noch besser jedoch ist die Gründung und Moderation einer eigenen. Denn diese kann thematisch nach den eigenen Kompetenzen eingerichtet, die Foren nach eigenen Vorstellungen aufgebaut werden. So können optimal eben jene Themen behandelt werden, in denen man sich mühevoll Spezialwissen angeeignet hat. Eine Fachgruppe ist eine ideale Plattform, um seine Kenntnisse weiterzugeben und sich mit anderen auszutauschen. Damit teilt man sein Wissen nicht nur, sondern kann es weiter vertiefen. In Fachgruppen können weiterhin Probleme und Denkanstöße zu branchenspezifischen Aspekten besprochen werden, die anschließend im Geschäftsalltag zu verbesserten Prozessen führen. Der Nachteil einer Fachgruppe ist die intensive Pflege, die sie – vor allem kurz nach der Gründung – benötigt. So müssen unter anderem Mitglieder eingeladen, regelmäßig frischer Content erstellt und Diskussionen moderiert werden. Um hier eine akzeptable Kosten-Nutzen-Kalkulation zu erwirken, empfehlen sich die Erstellung eines Themenplans sowie das Abwägen von Zeit und Aufwand.

2. Events organisieren

Eine weitere Funktion auf XING, die dafür genutzt werden kann, den persönlichen Expertenstatus auszubauen, ist die Eventplanung. Die meisten werden im Rahmen von Fachgruppen geplant, allerdings ist es auch durchaus möglich, unabhängig einen öffentlichen oder privaten Event zu organisieren. Mit dieser Option können Seminare oder Kompetenztreffen kinderleicht mit einer großen Reichweite bekannt gemacht und durchgeführt werden. XING bietet hierbei die Planung mit und ohne Ticketvergabe – folglich können kostenlose und kostenpflichtige Veranstaltungen generiert werden. Die professionelle Umsetzung von Events zum persönlichen Fachgebiet wirkt sich überaus positiv auf die Etablierung eines Expertenstatus aus. Natürlich sollte das Programm entsprechend anspruchsvoll sein: innovative Inhalte, renommierte Gäste und kostenlose Sonderleistungen sorgen für einen guten Eindruck bei den Teilnehmern und generieren Empfehlungen in weiteren Bekanntenkreis. So wird die Reputation des Veranstalters gestärkt und der Weg für zukünftige Events geebnet.

3. Statusmeldungen als Multiplikator nutzen

Die Statusmeldungen im Profil dienen als Instrument für den Expertenstatus. Hier können zum Beispiel Links zu Blogs oder Online-Fachportalen gesetzt werden, auf denen man etwa einen interessanten Artikel veröffentlich oder ein Interview gegeben hat. Weiterhin können über diesen Weg geplante Events verkündet werden oder aber die Teilnahme an Konferenzen etc. proklamiert. Laut XING steigert das tägliche Absetzen neuer Statusmeldungen die Aktivität auf dem eigenen Profil, denn die Mitglieder in der Kontakteliste klicken auf den Namen und auch in der Stichwortsuche tauchen Mitglieder mit regelmäßigen Postings öfter auf.
XING als Instrument des Geschäftslebens bietet Menschen mit Expertenwissen ein dankbares Forum, diese in einem öffentlichen Rahmen darzustellen. Wer über spezialisiertes, nützliches Wissen verfügt, sollte es nicht für sich behalten, sondern mit anderen teilen. Dadurch wird nicht nur Dritten geholfen, sondern auch dem Experten selbst. Diesen renommierten Status im World Wide Web zu etablieren, kann den beruflichen Erfolg enorm vorantreiben. Warum also die Chancen ungenutzt lassen?

 

Wie KMU im Social Web mit unzufriedenen Kunden richtig umgehen

Beschwerdemanagement

Das Social Web lässt Kunden und Anbieter näher zusammenrücken. Der Dialog über Twitter, Facebook & Co. erfolgt unmittelbar und öffentlich. Umso wichtiger ist es für KMU, sich eine gezielte Kommunikationsstrategie zurechtzulegen, die unterschiedliche Situationen abdeckt. Das gilt sowohl für positive Meldungen als auch für Kritik und anderweitig negative Kommentare. Besonders auf letztere scheinen viele verantwortliche Mitarbeiter nicht vorbereitet zu sein. Das Resultat sind suboptimale Reaktionen seitens des Unternehmens, die vom Ignorieren der User bis hin zu patzigen oder gar drohenden Antworten reichen. Und das alles inmitten der Öffentlichkeit! Welche Folgen dies für die Online-Reputation des Unternehmens haben kann, ist vielen offensichtlich nicht bewusst. Auch die cleverste Marketing-Strategie verpufft schlagartig, wenn im Dialog mit den Verbrauchern gewisse Regeln nicht eingehalten werden. Denn wer den Unmut der Kunden im Social Web schürt, muss mit Folgen rechnen.

Beschwerdemanagement im Überblick

Das Gabler Wirtschaftslexikon umschreibt Beschwerdemanagement als „systematischen unternehmerischen Umgang mit Kundenbeschwerden“, wobei zwischen direkten und indirekten Prozessen unterschieden wird. Zu den direkten Beschwerdemanagementprozessen gehören all jene Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem unmittelbaren Kontakt zum unzufriedenen Verbraucher stehen. Darunter zählen die Bereitstellung von Beschwerdekanälen, die Annahme von Beschwerden, die Bearbeitung und die gezielte Reaktion auf eine Beschwerde. Indirekte Prozesse beschäftigen sich vorrangig mit der Auswertung von Beschwerden, wie etwa Mängelanalyse an Produkten oder die Datenerhebung zu Kundenbedürfnissen, die gegebenenfalls zu neuen Produkt- oder Vertriebsentwicklungen führen. Beide Prozessformen können dem Unternehmen nicht nur Geld und Ärger sparen, sondern auch zu neuen Marktchancen beitragen. Das Internet ist in seiner Schnelllebigkeit ein echter Multiplikator, so dass sich PR – sowohl gute als auch schlechte – schnell herumspricht. Die Verbreitung erfolgt über zahlreiche Kanäle wie User-Foren, Blogs und natürlich den sozialen Netzwerken selbst. Sogar ansonsten nützliche Marketing-Instrumente wie die Suchmaschinenoptimierung können sich bei negativen Entwicklungen im Web plötzlich ins Gegenteil kehren. Ein ausgefeiltes Beschwerdemanagement kann dies verhindern.

Beschwerden richtig behandeln

Wie richten Unternehmen ein souveränes Beschwerdemanagement im Social Web ein? Viele Verhaltensweisen können aus dem „Offline“-Kundenumgang übernommen werden, andere wurden für das Medium Internet entwickelt. Wichtig ist die Planung: Die verantwortlichen Führungskräfte und Mitarbeiter sollten gemeinsam gültige Richtlinien erarbeiten, die die Reaktionen auf negative Bemerkungen regulieren. Verantwortlichkeiten müssen explizit verteilt und die Einigung auf einen Reaktionshergang gefunden werden. Des Weiteren sollten Beschwerdekanäle eingerichtet werden im Social Web, die es den Kunden erleichtern, sich direkt zu beschweren – möglichst unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Auf diese kann das KMU kontrolliert reagieren, im Gegensatz zu den negativen Kommentaren, die frustrierte User in den Weiten der Social Networks streuen können. Beschwerden auf der öffentlichen Pinnwand von Unternehmensprofilen in sozialen Netzwerken lassen sich nur schwer verhindern (es sei denn, die Einstellungen sind entsprechend konfiguriert). Für beide Artikulationsformen gelten dabei dieselben Umgangsregeln: Immer, wirklich immer ruhig bleiben, Verständnis für den Kunden zeigen und sich entschuldigen. Auch das Bedanken für die Hinweise auf Mängel am Produkt wird von Verbrauchern positiv aufgenommen. Für welches Handlungsschritte man sich auch entscheidet: Die Tatsache, dass im Social Web ein breites Publikum das Auftreten miterlebt, sollte stets bedacht werden.

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