Beiträge

Tipps für eine gute OffPage-Optimierung

Anders als bei der OnPage-Optimierung, die vornehmlich über die aktive Gestaltung der Inhalte auf einer Website läuft, kann man die OffPage-Optimierung nur beschränkt direkt beeinflussen. Doch für die Suchmaschinenoptimierung ist sie ein elementarer Bestandteil. Deshalb ist es hilfreich, einige Hilfsmittel zu kennen, um diese positiv zu verstärken. Einer der Hauptmaßnahmen bei der OffPage-Optimierung ist das Linkbuilding.

Je mehr themenrelevante, externe Websites auf die eigene Internetpräsenz verweisen, umso höher ist der „Trust“ von den Suchmaschinen. Man bezeichnet dies auch als den quantitativen Faktor. Je höher dabei der PageRank des Backlinks ist, desto besser wirkt er sich auf die Reputation der Website aus. Und das wiederum wird als qualitativer Faktor bezeichnet. Diese beiden Faktoren helfen dem Seitenbetreiber dabei, die Offpage-Optimierung voranzutreiben. Je erfolgreicher, umso besser. Denn beide Faktoren führen zu einem höheren Ranking-Ergebnis in der Trefferliste der Suchmaschinen.

Natürliches Link-Wachstum anstreben

Doch der Ranking-Erfolg hängt nicht davon ab, wie schnell man möglichst viele Backlinks generiert. Jegliche Anwendung von automatisierten Tools zur Generierung von Backlinks wird von Google spätestens seit der Aktualisierung des Algorithmus abgestraft. Dasselbe gilt auch für einen zu schnellen Aufbau von Linkbeständen bei neuen Websites oder der Verwendung von allzu ähnlichen Linkvariationen. Ein „natürlicher“, also langsamer Linkaufbau ist deshalb ratsam. Es sollten nach und nach Backlinks mit unterschiedlichem PageRank auf die Seite gesetzt werden, jedoch nicht mehr als drei pro Tag. Auch bei der Kombination der Links ist Natürlichkeit erwünscht. Das bedeutet also, dass gerade bei neuen Seiten nicht nur hochwertige Links vorhanden sein sollten.

Grenzen des Linkbuildings erkennen

Wovon wir weiterhin dringend abraten, ist der Kauf von Links. Diese Methode ist nicht nur berüchtigt, sondern auch höchst illegal. Wenn die Suchmaschinen den Kauf entdecken, droht Seitenbetreibern der Ausschluss aus dem Ranking. Dann taucht die Website gar nicht erst in den Ergebnislisten auf. Stattdessen können Links selbst generiert werden, etwa durch das Kommentieren in themenrelevanten Blogs oder durch die aktive Teilnahme an Fach-Foren. Bei jedem Eintrag wird ein Link zur eigenen Webpräsenz eingefügt und die Domain gewinnt damit an Bekanntheit im Internet. Nützliche Instrumente hierzu sind auch Social Bookmark-Portale, RSS-Feeds oder die Streuung in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter.

Gastartikel als Eintrittskarte in den Content-Bereich

Besonders wertvoll sind Backlinks, die sich nicht im Kommentarbereich befinden, sondern innerhalb der redaktionellen Inhalte einer externen Website. Den Zutritt erhält man entweder durch eigene Inhalte mit Mehrwert, die andere Webseitenbetreiber als teilenswert einschätzen und deshalb einen Link innerhalb eines Texts setzen. Oder man verfasst einen Gastartikel und fügt, in Absprache mit dem Host, eigene Links ein. Nach und nach wird sich die Reputation der Webseite steigern und der PageRank verbessern. Und durch den natürlichen Linkaufbau sind Abstrafungen durch die Suchmaschinen kein Thema.

SEO: Was ist OffPage-Optimierung?

Worauf es bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ankommt, haben wir kürzlich mit der OnPage-Optimierung dargestellt. Doch das ist nur ein Teil der möglichen SEO-Maßnahmen, denn es gibt noch ein nicht unwesentliches Gegenstück zur internen Bearbeitung, nämlich die OffPage-Optimierung. Sie beschäftigt sich mit allen Maßnahmen, die nicht unmittelbar auf der Website durchgeführt werden. Dazu zählt im Wesentlichen das so genannte Linkbuilding (auch Linkaufbau), das sich auf externe Webseiten bezieht, die auf die Präsenz verweisen. Für die Suchmaschinenoptimierung sind solche Backlinks wichtig, da mit ihnen das Ansehen einer Website bei Google & Co. gesteigert wird. Allgemein formuliert heißt das: Je mehr Websites auf die eigene verlinken, umso höher ist der „Trust“ bei den Suchmaschinen. Die OffPage-Optimierung ist also eine nützliche Methode, um die Reputation einer Website zu steigern und in der Trefferliste nach oben zu klettern.

Die Alternative zur Keyword-Optimierung

Wenn User an SEO denken, dann fallen vielen schlagartig die Begriffe „Keyword“ oder „Schlagwort“ ein – und damit wiederum ein Teilaspekt der OnPage-Optimierung. Doch Schlüsselwörter auf die Website einzubauen, reicht häufig nicht aus um einer Website einen Turbo zu verpassen. Vor allem dann nicht, wenn die gewünschten Keywords von Wettbewerbern bereits stark genutzt werden. Die OffPage-Optimierung ist deshalb vor allem dann nützlich, wenn durch eine reine OnPage-Optimierung keine große Wirkung bei der Sichtbarkeit erwartet werden kann und setzt demnach dort an, wo interne Verbesserungen an ihre Grenzen stoßen.

Die externe Optimierung umfasst sowohl qualitative Faktoren als auch quantitative. Wie sehr ein Backlink die eigene Domainpopularität stärkt, hängt von dessen Qualität ab. Sie hängt wiederum von der Reputation der externen Website ab, etwa welchen PageRank (Google), TrustRank (Yahoo) usw. diese besitzt. Je besser die externe Seite von den Suchmaschinen anerkannt sind, umso wertvoller ist ein Backlink von dieser Präsenz. Die quantitativen Faktoren betreffen ganz klar die „Beliebtheit“ der Website. Dabei wird zwischen drei Marker-Punkten unterschieden: die Linkpopularität, die IP-Popularität und die Domain-Popularität. Der erste Begriff umfasst die Summe aller externer Verlinkungen auf eine Website. Die Anzahl wirkt sich direkt auf das Ranking einer Seite bei Suchanfragen aus. Das klingt viel versprechend, hat aber mittlerweile an Bedeutung verloren, denn oft werden Links „seitenweit“ gesetzt und die Linkpopularität auf alle Unterseiten einer Homepage übertragen. Relevanter ist da schon die Domainpopularität. Sie zählt die Gesamtzahl der verlinkenden Domains zu einem Kennwert zusammen und gewinnt dadurch Gewicht. Auch hier wirkt sich eine hohe Zahl positiv auf das Ranking aus. Die IP-Domain ist noch eine Stufe konkreter, denn hier werden nicht nur die Domains zusammen gerechnet, sondern alle IPs, die auf eine Website verweisen. Für einen guten Wert sollten sich die IPs möglichst stark voneinander unterscheiden.

Eine gute OffPage-Optimierung überzeugt durch Einsatz in Maßen

Wer nun denkt, exzessives Linkbuidling bringt die Website an eine Top-Position, der irrt. Spätestens seit der Algorithmus-Aktualisierung von Google sind solche Maßnahmen, die womöglich noch durch automatisierte Tools gefördert werden, eher schädlich denn nützlich. Deshalb sollte die OffPage-Optimierung bewusst eingesetzt und aggressive Strategien vermieden werden. Maß halten und gesunden Wachstum der Vernetzung anstreben, lautet dabei die Devise. So können Websites ihre Bekanntheit bei Suchmaschinen erfolgreich steigern.

Weitere Infos (externe Seiten):