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Augen auf bei der Wahl des Webhosting-Angebots!

Bevor eine Website überhaupt gelauncht werden kann, benötigt der Betreiber eine Domain sowie die Möglichkeit, die Internetpräsenz aufzubauen und zu verwalten. Den dafür verwendeten Webspace bezieht man in der Regel über einen Webhosting-Provider. In diversen Paketen können Interessenten unterschiedliche Leistungen einkaufen, die von der Domain-Registrierung über den Aufbau der Website bis hin zum Monitoring, also der technischen Überwachung des Servers, reichen. Beim Webhosting wird virtueller Raum „gemietet“, den man nach seinen Wünschen einrichten kann – ähnlich wie bei einer Wohnung. Doch die Auswahl an Webhosting-Anbietern ist groß und das technische Know-how der User oft nur lückenhaft. Wie findet man also auch als Laie das passende Angebot? Worauf gilt es bei der Wahl zu achten?

Kleine vs. große Webprojekte – die Anforderungen variieren

Für jedes Projekt gibt es die richtigen Paket-Angebote – man muss nur wissen, worauf es ankommt. Das beginnt etwa bei der Qualität der Netzwerkverbindung. Je größer der Webauftritt und je umfangreicher die multimediale Einbindung von Video, Sound oder Echtzeitkommunikation, desto wichtiger ist eine hohe Übertragungsrate. Nur mit einem angemessenen Traffic-Volumen ist die korrekte Darstellung und Nutzung einer komplexen Website möglich. Deshalb ist es empfehlenswert, im Vorfeld zu eruieren, mit welchen Netzknoten der Provider verbunden ist. Zu den größten zählen aktuell Amsterdam (AMS-IX) und Frankfurt (DE-CIX). Wenn es um die Wahl zwischen einem Angebot mit kostenlosem oder kostenpflichtigem Webspace geht, wählen seriöse KMU das kostenpflichtige. Bei den kostenlosen Paketen werden Werbebanner eingeblendet, und die haben auf einer Unternehmenswebsite nichts zu suchen. Zudem haben die der Website-Inhaber meist keine Kontrolle hat über die eingeblendeten Anzeigen, so dass Themenrelevanz nicht zwingend gegeben ist. Aber egal ob relevant oder nicht – Text- und Display-Anzeigen sind ein No-Go für seriöse Firmen-Websites.

Weiterhin stellt sich die Frage: Eigener Server oder Shared Hosting? Auch hier ist der Umfang des geplanten Webauftritts entscheidend. Für eine kleine Website mit statischen Inhalten ist Shared Hosting eine preiswerte und unkomplizierte Variante. Wer jedoch umfassende Einstellungen und Instrumente einbinden möchte, für den ist das Shared Hosting in den Funktionen zu eingeschränkt. Ein eigener Server ist zwar kostspieliger, bietet jedoch viel mehr Freiheiten für individuelle Konfigurationen.

Die Suchmaschinenoptimierung bei der Wahl bedenken

Die Wahl des richtigen Webhostings kann sich sogar auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken. Etwa wenn die Domain eine eigene IP erhält – und das ist nicht bei jedem Provider gewährleistet. Bei Shared-Hosting-Angeboten beispielweise teilen sich viele Websites eine IP. Domains mit eigener IP werden von Google jedoch höher angesehen, was sich wiederum positiv auf das Ranking auswirkt. Aber ein eigene IP Adresse zu haben kostet wirklich viel Geld. Achten Sie also lieber darauf das Ihr Hoster eine IP Adresse zuweist die noch nicht „überlaufen“ ist.

Mit einem eigenen Server können sogar mehrere eigene IP-Adressen eingerichtet werden. Zusammenfassend gilt es also, sich über die eigenen Anforderungen des Webprojekts klar zu werden. Des Weiteren lohnt es sich, wie bei allen Produkten, auch bei der Wahl des Webhosting-Providers einen Vergleich anzustellen. Dabei sind nicht nur die technischen Details wichtig, sondern auch die Serviceleistungen des Anbieters. Von kostenlosen Angeboten sollten KMU Abstand halten und lieber in eine professionelle Lösung investieren. Diese muss nicht zwingend technisch komplex sein, sondern ist dem Projektumfang entsprechend zu wählen.

Das die Hard- und Software des Hosters dem heutigen Stand der Technik entsprechen soll brauchen wir wohl nicht erwähnen.

Fragen Sie auch nach Backupmöglichkeiten und sicherheitstechnischen Einstellungen!

Wärmstens empfehlen können wir World4You als Hoster.

Weitere Infos (externe Seiten):

Die Vorteile von Cloud Computing

Im Bereich Hosting hat sich in den letzten Jahren das so genannte Cloud Computing, zu Deutsch etwa ‚Rechnen in der Wolke’ immer stärker etabliert. Hinter dieser Web-Technik verbirgt sich ein innovatives Hosting-System, das besonders für Firmen mit hohen IT-Kapazitäten interessant ist. Denn beim Cloud Computing erfolgt die Auslagerung aller IT-Infrastrukturen in ein externes Servernetzwerk, das als ‚Cloud’ bezeichnet wird. Die Verbindung zwischen Arbeitsplatz und Cloud ist webbasiert. Immer schnellere Internetverbindungen machen das Cloud Computing daher zunehmend komfortabler. Clouds werden von verschiedenen Providern in unterschiedlichem Umfang angeboten und überzeugen durch etliche Vorteile.

Da beim Cloud Computing nicht nur Datenspeicher ausgelagert werden können, sondern auch ganze Rechenleistungen und Programme, benötigen Unternehmen nur noch einfache Computer ohne großartige technische Raffinessen. Dadurch können Unsummen gespart werden, die sonst von der Hardware geschluckt würde. Die Einsparungen ermöglichen wiederum Investitionen an anderen Stellen, etwa in die Suchmaschinenoptimierung fürs Online-Marketing oder in die Weiterbildung der Mitarbeiter.

Aufwändiges Installieren auf den einzelnen Arbeitsrechnern fällt mit Cloud Computing demnach weg, ebenso wie lokale Speichermedien. Die Ablage auf globale Server bedeutet auch den zentralen Zugriff auf alle Daten. Durch die Virtualisierung der Daten auf einem externen Speicherplatz entsteht darüber hinaus der Vorteil, dass die Mitarbeiter auf diese von jedem internetfähigen Endgerät zugreifen können. Mobilität und Flexibilität sind folglich zwei wichtige Eigenschaften von Cloud Computing. Insgesamt werden Arbeitsprozesse durch die neue Hosting-Technologie effektiver und die Verwaltung der IT-Strukturen wird insbesondere für Laien stark vereinfacht. Die Angebote der Provider sind übrigens skalierbar, so dass je nach Bedarf Rechenleistung, Speicherplatz oder Software individuell erworben und angepasst werden können.

Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2014 bereits 16 Prozent des Marktes für Enterprise Software in Clouds verlagert sein werden. Die Technologie wird zukünftig an Bedeutung gewinnen, dabei ist diese Outsourcing-Idee nicht von Beginn an auf Begeisterung gestoßen. Zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde das Konzept des „Net-Computer“ bereits in den 1990er Jahren. Damals stieß sie auf breite Ablehnung, die Welt war anscheinend noch nicht bereit dafür. Heute, zwei Jahrzehnte später, wird das Prinzip endlich massentauglich und bereits von zahlreichen Unternehmen genutzt.

Doch auch im Alltag verwenden wir schon längst Cloud Computing – wenn auch unbewusst. Das bekannteste Beispiel hierfür sind etwa Webmail-Anbieter wie Yahoo oder Hotmail, wo der komplette Email-Verkehr ausschließlich im Internet geschieht. Empfangene und gesendete Mails werden automatisch in unseren Online-Accounts gespeichert und sind von überall zugänglich. Auch Google nutzt Cloud Computing mittels gigantischer Serveranlagen im großen Stil und lässt auch die User daran teilhaben: zum Beispiel beim Tool Google Maps. Die Routenberechnungen und Standortbestimmungen werden in der Cloud durchgeführt. So wie sich die großen Internet-Konzerne des modernen Cloud-Hosting bedienen, werden es in Zukunft vielleicht die meisten Firmen der unterschiedlichsten Branchen gleichtun. Cloud Computing ist seinen Kinderschuhen endgültig entwachsen.