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Erste Auswirkungen der neuen Domain-Endungen auf die Suchergebnisse

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Ab Anfang 2014 wurden die neuen Domainendungen freigegeben. Neben dem althergebrachten de, com oder net, können sie jetzt auch auf shop, guru oder sogar Städtenamen „enden“. Wie machen sich die neuen Endungen auf die Suchergebnisse bemerkbar?

Neue Webseiten-Betreiber profitieren von großer Auswahl

Wer jetzt nach einem neuen Namen für seine Webseite sucht, hat es nicht leicht. Denn durch die Fülle der neuen Endungen, den sogenannten Top Level Domains (TLD), werden wieder viele kurze und leicht zu merkende Namen frei.

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“Geotargeting” – eine länderspezifische Domain für unterschiedliche Länder einsetzen

Eine Website mit länderspezifischer Top-Level-Domain wird in anderen Ländern, als dem mit der TLD verbundenen, in den Suchergebnissen von Google anders erscheinen, als im Heimatland. Da Google die Relevanz der Websites für die einzelnen Ländern auch vom Standort abhängig macht, wird eine .de Domain in Deutschland als sehr wichtig angesehen, aber in einem anderen Land wie Japan, Norwegen oder Finnland unter ferner Liefen zu finden sein.

Deshalb stellte WEBSEOAnalytics die Frage, wie eine Website mit länderspezifischer Domain ganz oder in Teilbereichen auch auf andere Länder ausgerichtet werden kann.

Matt Cutts hat für diesen Fall folgenden Rat:

Der Wunsch eine Domain, die länderspezifisch angelegt ist, auf unterschiedliche Länder auszurichten, übersteigt die Konventionen und Erwartungen im Web und fällt deshalb aus dem Rahmen. Daher wird es für den Webmaster schwer, ein “geotargeting” (geographische Ausrichtung) auf andere Länder vorzunehmen.

Daher sollten Webmaster, die eine Website auf mehrere Länder ausrichten möchten, gleich auf eine allgemeine TLD ausweichen und diese dann für das “geotargeting” ihrer Website verwenden. Eine weitere Alternative, die für Webmaster hilfreich sein könnte, wäre eine Aufteilung der Website in Sub-Domains und Unterverzeichnisse, die dann auf die unterschiedlichen Länder ausgerichtet werden können.

Google jedenfalls geht grundsätzlich davon aus, das eine länderspezifische Domain auch nur für das jeweilige Land wirklich relevant ist. So wird eine .de Domain immer im deutschen Raum höher eingestuft werden, als in anderen Ländern wie Japan oder USA.

Allerdings gibt es ja auch TLDs, die so allgemein gehalten sind, dass sie für die geographische Ausrichtung der Websites auf unterschiedliche Länder geeignet sind. Hier stehen ungefähr 20 unterschiedliche Top-Level-Domains zur Auswahl, die allgemein genug sind, um beim “geotargeting” eingesetzt zu werden. Dazu zählen beispielsweise .com, .name, .net oder .org. Ein Versuch diese TLDs als Domain zu erhalten lohnt auf jeden Fall, auch wenn manchmal keine Domain verfügbar sein dürfte.

Lesen Sie hier den original Beitrag von der Google Webmasterzentrale (externe Seiten):