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Starthilfe: SEO in 10 Minuten – Teil 8

Strategische Grundlagen: Content Management und Corporate Design

Den Betreibern der Suchmaschine Google wirft man nicht ganz zu unrecht immer wieder ein wenig Geheimnistuerei um die Funktionsweisen ihrer Algorithmen und Bewertungen vor. Wenn dann jedoch tatsächlich, aus dem Herzen der technischen Umsetzung eine Maile Ohye, ihres Zeichens „Developer Programs Tech Lead“, eine Insider-Präsentation veröffentlicht, sollte man umso hellhöriger werden.

Mit Teil 8 der Serie widmen wir und daher der Inhaltsgestaltung nach dem Motto „SEO in 10 Minuten“ und geben ihnen wertvolle Tipps aus dem Hause Google mit auf den Weg, um auch für die Platzierung in den SERPs immer wichtiger werdenden Ergebnisse aus der Auswertung sozialer Strukturen, man könnte sagen: „Google goes viral!“

Zielgruppengerechte Gestaltung ihres textbasierten Content und seine Aufbereitung

Jede Zielgruppe will anders angesprochen werden. Für die jeweiligen Milieus typische Formen der Kommunikation werden erwartet und sind Grundvoraussetzung zum Verweilen des Page Visitor auf ihrem Angebot. Ziel dieser Teildisziplin ist also, den „erwünschten“ Besucher korrekt anzusprechen und so auf ihrer Webseite zu halten.

Jugendliche Zielgruppen etwa bevorzugen ein gewisses Konsumerlebnis, wollen begeistert werden und suchen möglichst viel Information in wenig Worten, bevorzugen zudem multimediale Komponenten,ein Finanzinvestor hingegen sucht in den Inhalten bereits nach relevanten Informationen, um sich ein möglichst umfassendes Bild zu schaffen und so die mögliche Aufnahme eines Kontakts anzubahnen.

Dem Medienvertreter hingegen liegt es an einfach zu paraphrasierenden Inhalten, denn seine Recherche bedarf keiner Überzeugung: Er sucht bereits nach Informationen und bewertet unterbewusst positiv die arbeitssparende Aufbereitung auf ihrem Angebot und geschäftliche Interessenten aus anderen Unternehmen wollen natürlich möglichst sachlich präsentierte Inhalte vorfinden, die die Eigenschaften ihrer Produkte und Dienstleistungen möglichst präzise erfassen und darstellen.

Die konsequente Umsetzung einer Corporate Identity sichert den Wiedererkennungswert und schafft Werte

Viele Unternehmen investieren hohe Summen in den Aufbau einer sogenannten Corporate Identity. Einer Unternehmensidentität also. Dieser Begriff beschreibt die Festlegung eines Gesamtkonzeptes, einer Identität, mit der ein Projekt, sei es ein Unternehmen, ein Dienstleister oder eine anderweitig kommerziell agierende Figur sein Erscheinungsbild in der Außenwirkung definiert.

Das Umfasst neben dem Firmenlogo als hauptsächlich wahrgenommenen Indikator einer Marke und gedanklichen Anker im Gedächtnis der Zielgruppe auch die Erscheinung seiner Webseite in grafischer Gestaltung: Einheitliche Gestaltung in repräsentativen Farben, wie zum Beispiel die rot-weiße Farbkombination der Coca-Cola-Company als berühmtes Beispiel, die bereits Kleinkinder als Bezug zur Marke „Coca Cola“ nehmen und als Musterstück der Markenwahrnehmung gilt.

Jedoch fallen auch andere Begriffe in das corporate design, wie etwa dem sogenannten „Wording“, einer bestimmten Form der Textgestaltung, die für den Wiedererkennungswert von unternehmensbezogenem Content essentiell sind. Ziel des corporate design ist es, ein immer wieder zu replizierendes Erlebnis zu gewährleisten und in der Wahrnehmung des Konsumenten zu verankern.

Textgestaltung: Semantischer Feinschliff als Teil der Unternehmensidentität

Der Text ist die nicht zu ersetzende Grundlage einer Inhaltspräsentation.
Schon für die technische Erfassung für das Suchmaschinenranking ist das Vorhandensein von Text notwendig. Mit den Wörtern steht und fällt der Erfolg, eine Basis zum Konsumenten aufzubauen. Je mehr Inhalte ihre Besucher konsumieren, umso wichtiger ist es, in der strukturellen Gestaltung und der Wortwahl das Gefühl zu erzeugen, ein Gesamtprodukt zu erleben, da gerade die Zielgruppe der Endverbraucher zur Identifikation mit einer Marke neigt.

Gleichsam werden andere Zielgruppen von der Wirkung einer Marke angezogen, um von einer erfolgversprechenden Marke profitieren zu können. Dieser Effekt steigt exponentiell mit Bekanntheitsgrad und Prestige einer Marke an, als Beispiel sei das „iPhone“ von Apple genannt, das durch seine ursprüngliche Exklusivität allein starke Anziehung ausübt. Mit der Einbettung in das Gesamtbild des Produktportfolios und einheitlicher Gestaltung und Bedienungsmethoden wird das Nutzererlebnis positiv in Erinnerung behalten. Dies lässt sich so unverändert für ihre Webseite übernehmen.

Somit ist es das Ziel, auch ihre Texte in einem zielgruppengerechten Format zu gestalten. Wortwahl, Menge, Textform sind drei Grundpfeiler, die sie für jede Zielgruppe in unterschiedlichen Schwerpunkten umsetzen müssen, um den Anspruch an eine Saubere Text-CI (Corporate Identity) zu erfüllen. Diese Umsetzung auch im geschriebenen Wort ergänzt das übrige Design eines Webangebots auf direkter, kommunikativer Ebene und vertieft die Eindrücke einer Markenprägung effektiv, umso mehr wenn durch stimmige Textgestaltung der Eindruck eines Produkts „aus einem Guss“ entsteht, der dem Nutzer ein positives Bild vermittelt.

Die bei der Bildung einer starken und vitalen Marke auftretenden Effekte, von der digitalen Mundpropaganda bis hin zur Verlinkung des eigenen Angebots in externem Content – All das ist relevant für die Bewertung der Relevant in den Ranking-Algorithmen von Google, indem die Suchmaschine zunehmend die sozialen Komponenten für den Feinschliff seiner Erstellung von Suchergebnissen einbezieht. Eine Webseite, die daher in aller Munde ist, wird von diesem Umstand also nicht nur im Humanmarketing profitieren, sondern auch unter Aspekten des Suchmaschinenmarketings.

Update: 24.10.2012
Diese Artikelserie ist inzwischen abgeschlossen. 

Hier finden Sie alle 10 Teile:

  1. Das erste Grundlagenwissen für ihre SEO-Erfolge
  2. Der Webserver als erster Steigbügelhalter zur glücklichen SEO-Optimierung
  3. Intelligente Textgestaltung als effiziente SEO-Maßnahme
  4. Einheitlicher Domainzugriff und Google Webmaster Tools erleichtern den Aufstieg
  5. Mail Forwarding in den Webmaster Tools zur Benachrichtigung nutzen
  6. Altlasten ihrer Domain klären und mit einfach mit Google die eigene Domain prüfen
  7. Strategische Grundlagen: Zielgruppendefinition, Design & Social Media
  8. Strategische Grundlagen: Content Management und Corporate Design
  9. Multimedia neu begriffen – Unterhaltung und Dienstleistung
  10. Analyse ihres Erfolgs mit Google Webmaster Tools

Weitere Infos (externe Seiten):