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Webdesign: Wie Ihre Website optimal auf Farbenblindheit eingestellt ist

Bei der Konzeption und Umsetzung eine Website müssen viele Faktoren beachtet werden. Dazu zählen nicht nur inhaltliche Aspekte oder die gelungene Durchführung einer Suchmaschinenoptimierung. Auch die Optik und Struktur besitzen facettenreiche Eigenschaften und führen einige Stolpersteine mit sich. Diese haben wir zuletzt in einem Artikel zum Thema „Barrierefreies Webdesign“ vorgestellt. In diesem Artikel wollen wir nun das Thema Farbenblindheit bzw. Farbfehlsichtigkeit näher beleuchten. Denn die Sehschwächen zählen zu den häufigsten Gründen, weshalb User die Optik einer Website nicht einwandfrei genießen können. Experten schätzen, dass etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung unter den Symptomen leiden. Männer sind dabei wesentlich öfter betroffen als Frauen. Was können Websitebetreiber also tun, um dieser Erscheinung entgegen zu wirken?

Worauf muss ich beim Webdesign achten?

Wer eine Website vorausschauend plant, kann in wenigen Schritten eine Internetpräsenz schaffen, die User – ob mit oder ohne Farbenblindheit – ästhetisch anspricht. Zu den häufigsten Störungen zählen unter anderem die Rot-Grün sowie die Gelb-Blau-Schwäche. Den beiden Farbsehschwächen gleichermaßen gerecht zu werden, ist nicht leicht. Deshalb sollten sich Websitebetreiber nicht zu stark unter Druck setzen, denn alle Symptome kann man nicht berücksichtigen. Jedoch können Farben in entsprechenden Kombinationen ausgewählt und starke Kontraste für eine attraktive Optik genutzt werden. Wichtige Elemente wie Diagramme sollten zudem farbunabhängig gekennzeichnet sein. So können Missverständnisse bei der Rezeption von vornherein vermieden werden. Für die Umsetzung eines neuen Konzepts stehen Webdesignern nützliche Tools zur Verfügung.

Diese Tools helfen bei der Gestaltung

Eine Vorstellung, wie ein Besucher mit Farbsehschwäche die eigene Website wahrnimmt, vermittelt die Website colorfilter.wickline.org. Einfach die URL der entsprechenden Website eingeben, einen Farbfilter wählen und schon wandelt der Simulator die Farben so um, wie sie Farbenblinde je nach Leiden sehen. Ebenfalls hilfreich ist das Tool ColorSchemeDesigner. Mit ihm können die verschiedenen Typen der Farbenblindheit mithilfe einer Farbpalette simuliert und unterschiedliche Farbekombinationen getestet werden. Dabei stehen diverse Optionen wie monotone, komplementäre bis hin zu analogischen Farbkombinationen zur Wahl.

Wie geeignet bestimmte Farbzusammensetzungen für Farbenblinde sind, lässt sich auch mit dem Accessibility Color Wheel überprüfen. Das Tool orientiert sich an den Vorgaben des WCAG 1 und WCAG 2 (Web Content Accessibility Guidelines) und ermöglicht es, jeweils die Farben für den Vorder- und den Hintergrund der Website festzulegen.

Anschließend demonstriert die Anwendung, wie unterschiedlich die Farben bei verschiedenen Formen der Farbenblindheit wahrgenommen werden. Dank der Einstellungsmöglichkeit von Vorder- und Hintergrundfarben erschließt sich dem User, wie stark der Kontrast wirkt und ob er für Farbenblinde ausreicht.

Im Vergleich dazu zeigt es die Farbtöne, wie sie Menschen ohne Einschränkungen sehen. Hier kann übrigens mit Farbcodes gearbeitet werden, dadurch lassen sich Farbtöne von Corporate Designs punktgenau analysieren.

Mit diesen nützlichen Tools können Webdesigner Internet-Seiten sowohl vor dem Bau einer Internetpräsenz als auch beim Re-Design dezente Anpassungen vornehmen. Das steigert den Genuss des Internetsurfens für Farbenblinde und erhöht für KMU gegebenenfalls die Zahl potenzieller Kunden.

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Barrierefreies Webdesign: Das gilt es zu beachten

Bei der Gestaltung einer Website denken KMU nur selten an Menschen mit Behinderungen. Doch auch User mit kognitiven oder körperlichen Störungen surfen im Web, häufig selbstverständlich mit dem Intention, Produkte und Leistungen zu erwerben. Zu den Einschränkungen zählen etwa Farbenblindheit, Taubheit, motorische Störungen in der Sehkraft oder auch Konzentrations- und Lernschwierigkeiten. Um diesen potentiellen Kunden den Besuch auf einer Unternehmens- oder Produktwebsite zu erleichtern, sollten beim Webdesign die sogenannte Web Accessibility berücksichtigt werden. Darunter versteht man den Zugang bzw. die Rezeption von Webinhalten. Die Accessibility lässt sich bereits mit einfachen Mitteln umsetzen. Doch nach welchen Vorgaben sollten sich Webdesigner richten?

Guidelines für barrierefreie Webseiten des W3C

Wer sich mit behindertengerechtem Internet-Surfen auseinandersetzt, der kommt an einem Gremium nicht vorbei: dem W3C. Das „World Wide Web Consortium“ regelt die Standards für barrierefreies Webdesign und hält diese in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)2.0 fest. Dieses Regelwerk ist in vier Prinzipien unterteilt, die als Fundament dienen:

1. Wahrnehmbar – Informationen und Bestandteile von Websites müssen so präsentiert werden, dass der Benutzer sie wahrnehmen kann.

Dieses Prinzip fordert unter anderem Textalternativen zu nicht Nicht-Text-Inhalten wie ASCII-Art oder Emoticons, damit dem Benutzer die Wahl zur Content-Rezeption bleibt. Diese Alternativen können zum Beispiel Braille oder eine Großschrift sein. Rein dekorative Nicht-Text-Inhalte sollten so implementiert werden, dass assistierende Techniken diese problemlos ignorieren können. Bei Audio- oder Videoinhalten empfehlen sich Untertitel oder die Übersetzung in Gebärdensprache.

2. Bedienbar – Alle Bestandteile der Website inkl. Navigation müssen für die Benutzer bedienbar sein.

Dieser Punkt bezieht sich vor allem auf die Verfügbarkeit aller Funktionen über die Tastatur. Darüber hinaus sollten Zeiteinteilungen vermieden werden, um den Benutzern genügend Zeit zu gewähren, die Inhalte der Website zu studieren. Blinkende oder anderweitig animierte Elemente sollten die Option beinhalten, diese pausieren lassen können. Insgesamt ist eine flexible, aber einfache Website-Struktur empfehlenswert.

3. Verständlich – Informationen und Bedienung der Website müssen für die Benutzer verständlich sein.

Hier wird noch einmal die inhaltliche und funktionale Struktur von Webpräsenzen angesprochen. Beträgt etwa der redaktionelle Teil einer Website ein Leseniveau, das über eine niedrige, sekundäre Schulbildung

hinausreicht, dann sollte eine zweite, versimpelte Variante bereit gestellt werden. Dabei sind Fremdwörter, Abkürzungen oder ähnliches zu vermeiden. Das Prinzip der Einfachheit gilt auch für die Navigation der Seite sowie integrierte Widgets etc.

4. Robust – Alle Informationen müssen so robust sein, dass verschiedene Benutzeragenten inklusive assistierender Technik diese interpretieren können.

Ein weiteres Kriterium ist die Kompatibilität der Website mit Benutzeragenten und assistierenden Techniken. Die Umsetzung bezieht sich vor allem auf die Syntax der Seite sowie auf verschiedene Skripte und Werte. Für die meisten Aspekte der vier Prinzipien stehen übrigens diverse Analyse- und Erkennungs-Softwareprogramme als Unterstützung zur Verfügung.

Wie sollte eine barrierefreie Website aussehen?

Eine Website im Sinne einer hohen Web Accessibility zu entwickeln, muss sich nicht negativ auf die Optik auswirken, ganz im Gegenteil. Eingebettet in ein durchdachtes Gesamtkonzept, fügen sich die Maßnahmen für barrierefreies Surfen einwandfrei in die Webpräzenz und das (Corporate) Design ein. Um diese Herausforderung glänzend zu meistern, ist die enge Zusammenarbeit zwischen Designer und Programmierer unverzichtbar. Es gilt genau zu klären, wie sich Design mit den WCAG 2.0 vereinen lässt und welche behindertengerechten Techniken notwendig sind.

Im Anschluss können noch Mittel zur Steigerung der Sichtbarkeit wie Suchmaschinenoptimierung integriert werden. Die Investition in eine barrierefreie Website lohnt sich, da diese nicht nur die Kundenreichweite erhöht, sondern auch ein Stück weit unternehmerische Social Responsibility demonstriert.

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Homepage Baukästen oder doch lieber CMS?

Ein CMS (Content Management System) ist ein Webseitensystem auf einem Server, das die einfache Erstellung und Aktualisierung einer Webseite und deren Inhalten ermöglicht. CMS werden meist über ein Webinterface bedient. Es gibt verschiedene CMS auf dem Markt, die sich in der Art der Seitenauslieferung (evtl. Zwischenspeicherung bereits generierter HTML-Seiten), Leistungsfähigkeit und Umfang der integrierten Funktionen, welche in der Regel modular erweiterbar sind, unterscheiden.

Unter anderem erfolgt im CMS eine Trennung von Inhalten, Struktur und Design des Webauftritts. Diese Komponenten lassen sich auch einfach über das Webinterface ändern. Dies sorgt auch dafür, dass zur Verwaltung von Inhalten keine Programmierkenntnisse erforderlich sind. In der Regel können mehrere Personen zugreifen und Änderungen vornehmen. Die Inhalte der Webseite werden in einer Datenbank gespeichert. Damit wird unter anderem eine Versionierung oder ein zeitlich begrenztes Veröffentlichen von Inhalten ermöglicht, ohne dass der Nutzer eingreifen muss. Auch die Einbindung externer Datenquellen und Informationsdienste gestaltet sich meist recht einfach.

Im Bezug auf die Designmöglichkeiten, Suchmaschinenoptimierung und Flexibilität bieten CMS gegenüber Homepagebaukästen breitere Möglichkeiten für eine individuelle Gestaltung des Webauftritts. Durch das Einhalten der Webstandards wird in der Regel auch eine barrierefreie Webseite erzeugt. CMS eignen sich am besten für kleinere bis mittlere Webseiten, da sie unter anderem durch nicht verwendete Module etwas an Leistungsfähigkeit einbüßen. Auch spielt die Plattform, auf der das CMS arbeitet, eine Rolle. Unter anderen werden PHP, Java und ASP.NET verwendet.

Website Baukästen sind im Grunde genommen gehostete CMS, die von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Sie sind also ohne Installation sofort zur Verwendung bereit und werden meist über eine Browseranwendung eingerichtet und aktualisiert. Somit entfällt die Notwendigkeit einer zusätzlichen Software. Weil Website Baukästen durch diverse Anbieter gehostet werden, sind Zusatzangebote sowie E-Mail-Server möglich. Eigene Wartungsarbeiten sind meist nicht notwendig, da diese durch den Provider durchgeführt werden. Allerdings kann sich ein Wechsel zu einem anderen Provider problematisch gestalten, da die Seiten und Inhalte bei den jeweiligen Anbietern gespeichert sind und diese untereinander nicht kompatibel sind. Dies führt dann oft zu einem kompletten Neuanfang für die gesamte Homepage.

Auch die Speicherplatz- und Traffic-Limitierung der meisten Anbieter kann zum Problem werden, wenn größere Daten- oder Datentransfer-Mengen auf die Homepage zukommen. Website Baukästen sind zudem in der Regel hinsichtlich ihrer Verarbeitungsgeschwindigkeit auch nicht so leistungsfähig wie selbst gehostete CMS, da viele Webseiten geleichzeitig auf demselben Server gehostet werden. Die Zielgruppen der Anbieter beschränken sich auf Privatpersonen, kleinere Unternehmen und Vereine. Für mittlere und große Webseiten ist ein Baukasten System in der Regel unattraktiv.

Im Bezug auf die Gestaltungsmöglichkeiten im Vergleich zu einem selbst gehosteten CMS ist man bei einem Baukasten System eher eingeschränkt. Viele Anbieter bieten zwar umfangreiche Designmöglichkeiten an, doch bei einem CMS ist man unter anderem durch deren modulare Erweiterbarkeit entscheidend dynamischer. Ein Plus der Homepage Baukästen: Das Einfügen und Aktualisieren von Inhalten gestaltet sich ebenso einfach wie bei CMS und ist auch ohne Programmierkenntnisse durchführbar.

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B.I.T.S – unser Partner für barrierefreies Webdesign

Heute stellen wir Ihnen unser Partner Unternehmen B.I.T.S vor.

Speziell im Bereich „barrierefreie Webseiten“ arbeiten wir eng mit Herrn Boda und seinem Team zusammen.

B.I.T.S – Boda IT Solutions ist ein kleines Einzelunternehmen im Herzen Niederösterreichs. Spezialisiert ist das Unternehmen auf barrierefreie, also gut zugängliche Websites. Durch B.IT.S wird der klare Beweis erbracht, dass barrierefreies Webdesign nicht teurer ist als herkömmliches Webdesign. Durch zuhören und ständiges hinterfragen bis alle Punkte geklärt sind sowie umfassende Beratung wird sichergestellt, dass die Ziele des Kunden erreicht werden. Ständige Qualitätskontrolle während der Entwicklung und der Einsatz von geprüften Tools machen auch Ihre Homepage stabil und benutzerfreundlich.

Als kleines Unternehmen mit starken Partnern kann flexibel auf die Bedürfnisse des Kunden eingegangen werden. Das große Engagement für den Kunden kommt durch die flexible Erreichbarkeit – auch außerhalb der üblichen Bürozeiten – zum Vorschein. Das Motto: „Wenn ich abhebe bin ich selber Schuld“ verschafft gerade kleinen Unternehmern, die sich mit Themen wie der eigenen Homepage nur nach dem Tagesgeschäft beschäftigen können einen klaren Servicevorteil.

Als technische Basis verwendet B.IT.S vorwiegend das Content Management System Joomla! Das beliebteste und kostenlose CMS wird ständig weiterentwickelt und bietet eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. In diesem Bereich engagiert sich B.IT.S auch für die deutsche Übersetzung von bislang nur in englisch verfügbaren Tutorials. Damit stehen den Kunden auch zu einem späteren Zeitpunkt Hilfestellungen zur Handhabung der eigenen Homepage zur Verfügung.

Eine Selbstverständlichkeit ist das Angebot der Einschulung des Kunden auf das neue CMS. Damit können die laufenden Betreuungskosten zugunsten des Kunden optimiert werden.

B.IT.S ist auch nach dem Kauf für seine Kunden da. Fragen werden durch aktive Hilfestellung beantwortet. Die laufende Wartung und Pflege der Homepage durch sicherheitsrelevante Updates sowie die regelmäßige Sicherung der kompletten Site auf firmeneigenen Festplattenspeichern geben den Kunden die Gewissheit, dass die Arbeit nicht durch böswillige Attacken zunichte gemacht wird.

Komplettiert wird das Angebot durch Qualitätsbewusstes und preisgünstiges Hosting der Homepage.

Erreichbarkeit:
Tel.: +43 (664) 21 85 631
E-Mail: [email protected]
Firmenhomepage: http://www.gecko-it.at