Die Vorteile von Cloud Computing

Im Bereich Hosting hat sich in den letzten Jahren das so genannte Cloud Computing, zu Deutsch etwa ‚Rechnen in der Wolke’ immer stärker etabliert. Hinter dieser Web-Technik verbirgt sich ein innovatives Hosting-System, das besonders für Firmen mit hohen IT-Kapazitäten interessant ist. Denn beim Cloud Computing erfolgt die Auslagerung aller IT-Infrastrukturen in ein externes Servernetzwerk, das als ‚Cloud’ bezeichnet wird. Die Verbindung zwischen Arbeitsplatz und Cloud ist webbasiert. Immer schnellere Internetverbindungen machen das Cloud Computing daher zunehmend komfortabler. Clouds werden von verschiedenen Providern in unterschiedlichem Umfang angeboten und überzeugen durch etliche Vorteile.

Da beim Cloud Computing nicht nur Datenspeicher ausgelagert werden können, sondern auch ganze Rechenleistungen und Programme, benötigen Unternehmen nur noch einfache Computer ohne großartige technische Raffinessen. Dadurch können Unsummen gespart werden, die sonst von der Hardware geschluckt würde. Die Einsparungen ermöglichen wiederum Investitionen an anderen Stellen, etwa in die Suchmaschinenoptimierung fürs Online-Marketing oder in die Weiterbildung der Mitarbeiter.

Aufwändiges Installieren auf den einzelnen Arbeitsrechnern fällt mit Cloud Computing demnach weg, ebenso wie lokale Speichermedien. Die Ablage auf globale Server bedeutet auch den zentralen Zugriff auf alle Daten. Durch die Virtualisierung der Daten auf einem externen Speicherplatz entsteht darüber hinaus der Vorteil, dass die Mitarbeiter auf diese von jedem internetfähigen Endgerät zugreifen können. Mobilität und Flexibilität sind folglich zwei wichtige Eigenschaften von Cloud Computing. Insgesamt werden Arbeitsprozesse durch die neue Hosting-Technologie effektiver und die Verwaltung der IT-Strukturen wird insbesondere für Laien stark vereinfacht. Die Angebote der Provider sind übrigens skalierbar, so dass je nach Bedarf Rechenleistung, Speicherplatz oder Software individuell erworben und angepasst werden können.

Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2014 bereits 16 Prozent des Marktes für Enterprise Software in Clouds verlagert sein werden. Die Technologie wird zukünftig an Bedeutung gewinnen, dabei ist diese Outsourcing-Idee nicht von Beginn an auf Begeisterung gestoßen. Zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde das Konzept des „Net-Computer“ bereits in den 1990er Jahren. Damals stieß sie auf breite Ablehnung, die Welt war anscheinend noch nicht bereit dafür. Heute, zwei Jahrzehnte später, wird das Prinzip endlich massentauglich und bereits von zahlreichen Unternehmen genutzt.

Doch auch im Alltag verwenden wir schon längst Cloud Computing – wenn auch unbewusst. Das bekannteste Beispiel hierfür sind etwa Webmail-Anbieter wie Yahoo oder Hotmail, wo der komplette Email-Verkehr ausschließlich im Internet geschieht. Empfangene und gesendete Mails werden automatisch in unseren Online-Accounts gespeichert und sind von überall zugänglich. Auch Google nutzt Cloud Computing mittels gigantischer Serveranlagen im großen Stil und lässt auch die User daran teilhaben: zum Beispiel beim Tool Google Maps. Die Routenberechnungen und Standortbestimmungen werden in der Cloud durchgeführt. So wie sich die großen Internet-Konzerne des modernen Cloud-Hosting bedienen, werden es in Zukunft vielleicht die meisten Firmen der unterschiedlichsten Branchen gleichtun. Cloud Computing ist seinen Kinderschuhen endgültig entwachsen.

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