Die populärsten und sichersten Browser

Webbrowser sind ein absolutes Muss für die Darstellung von Homepages. Doch welche sind besonders beliebt und bieten den größten Schutz beim Surfen im Internet? Webbrowser werden von verschiedenen Entwicklern angeboten und finden ihre Verbreitung über unterschiedliche Vertriebswege. Die bekanntesten sind jene, die zusammen mit den auf Endgeräten vorinstallierten Betriebssystemen geliefert werden. Gemeint sind damit PCs und Notebooks, die über Windows verfügen und damit den Internet Explorer nutzen, sowie Apple-Rechner, die mit dem Mac OS ausgestattet sind und den hauseigenen Browser Safari verwenden. Beide Browser sind seit vielen Jahren etabliert und werden stetig weiter entwickelt. Die aktuellsten Versionen sind der IE 9 und Safari 5.

Der IE 9 ist in puncto Sicherheit unter anderem mit einem Tracking Schutz und einer ActiveX-Filterung ausgestattet. Der Tracking Schutz verhindert die Speicherung von persönlichen Daten auf fremden Websites. Einige Seiten tun dies, um die Surf-Gewohnheiten von Usern auszuloten und individualisierte Werbedisplays anzuzeigen. Der ActiveX-Filter schaltet die Elemente der Software aus. Damit werden schädliche Komponenten auf Webseiten gehindert, auf den Rechner zuzugreifen.

Doch auch beim Safari 5 hat sich einiges für die Sicherheit beim Surfen getan. So verfügt die neueste Version über einen XSS Auditor, der böswillige Skripts herausfiltert und Angreifern damit den Zugriff auf den Rechner erschwert. Ebenfalls neu ist der Icon für „Privates Surfen“. Wird dieser aktiviert, können andere Computernutzer weder Suche, Verlauf oder andere Aktivitäten nachvollziehen. Diese bleiben völlig privat und für andere unsichtbar.

Neben den Browsern der beiden Konzerne Apple und Microsoft stellen auch andere Entwickler kostenlose Browser zur Verfügung, die sich ebenfalls einen festen Platz auf dem Markt erworben haben. Dazu zählen der Mozilla Firefox (aktuell in Version 4), Opera (11) und der jüngste von allen: Google Chrome. Alle laufen sowohl auf Windows, Mac und Linux. Die entsprechenden Downloaddateien findet man auf den Anbieterseiten.

Zum Thema Sicherheit können alle mit den Software-Giganten Microsoft und Apple mithalten. Der Firefox 4 identifiziert mit einem Tool augenblicklich Websites und verfügt ebenfalls über einen Tracking Schutz und einen privaten Modus. Zudem verknüpft er sich mit dem Antiviren-Programm von Windows, das auf dem Rechner installiert ist. Auch Opera teilt einige Features wie den Phishing-Schutz mit seinen Konkurrenten. Darüber hinaus bietet er die Option, Cookies zu steuern und zeigt mit farbigen Badges die Verschlüsselungsqualität von Homepages an. Auch Google Chrome wartet mit nützlichen Ausstattungsmerkmalen auf, zu denen die so genannte Sandbox-Technologie zählt. Diese verhindert den automatischen Zugriff von Malware auf das Endgerät.

Alle Browser sind weit entwickelt, kleine Schwächen findet man allerdings bei jedem der Internet-Programme. Dennoch ermöglichen sie weitgehend sicheres Surfen und viele Features, die nicht nur Spaß machen, sondern auch praktisch und unkompliziert sind.

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