Google Places für KMU – Was bringt es?

Mit Google Places bietet der Internetgigant ehrgeizigen Unternehmern ein weiteres Tool, um das eigene Geschäft im Internet bekannter zu machen – und zwar völlig kostenlos! Doch was genau verbirgt sich hinter Google Places und wie können KMU das Beste aus der Anwendung holen? Grob formuliert kann man sagen: Google Places ist eine Art „Branchenbuch“ von morgen. Im Vorgang ähneln sich beide Dienste: Der Kunde sucht in einer Region bei Google oder Google Maps nach einer Branche, einer Dienstleistung oder einem Produkt und erhält daraufhin eine Auflistung von Unternehmen samt Standortbestimmung, die zu seiner Suche passen. Google Places steigert damit – ähnlich wie Google AdWords – die Werbereichweite im Web und erhöht den Bekanntheitsgrad des Unternehmens beziehungsweise des Produkts.

Je nachdem, welche Informationen der Inhaber in seinen Google Places-Account angibt, kann der User von der Postadresse, der Email-Adresse, Homepage oder einer Unternehmensbeschreibung bis hin zu den Öffnungszeiten alle notwendigen Details einsehen. Doch im Gegensatz zu den herkömmlichen Branchenbüchern bietet Google noch weitere Features, die besonders für kleine und mittlere Unternehmen interessant sind. So können neben Fotos auch YouTube-Videos hochgeladen werden, was die Klickraten steigert. Unter der Kategorie „Zusätzliche Details“ ist es zudem möglich interessante Neuigkeiten anzugeben. So erhält der potenzielle Kunde all Informationen auf einen Blick schon vorab bei der Suche – ohne erst auf die Unternehmenswebsite gehen und dort nach den Basisinformationen suchen zu müssen. Für die konkrete Kundenrecherche ist die Angabe der eigenen Website aber natürlich dennoch unerlässlich. Um die richtige Zielgruppe anzusprechen, kann der Unternehmer maximal fünf Kategorien festlegen, die als Beschreibung auf seine Dienstleistung und Produkte zutreffen. Wenn gewünscht, kann ein Einzugsgebiet festgelegt werden. Das lohnt sich vor allem dann, wenn das Unternehmen Serviceleistungen vor Ort anbietet.

Für KMU eignet sich das Google Places absolut, um kostengünstig die Online-Präsenz zu steigern und eine breite Interessentenöffentlichkeit anzusprechen. Doch bevor der Eintrag von Google aktiviert wird, greift der Anbieter trotz aller Modernität auf ein recht konventionelles Bestätigungsprozedere zurück. Um die Adresse sowie die Authentizität des Unternehmens zu verifizieren, verschickt er dem Antragsteller einen Brief. Dieser enthält eine PIN, die für die Freischaltung benötigt wird. Ist das geschehen, geht der Eintrag online und kann vom Inhaber jederzeit angepasst und optimiert werden.

Der Erfolg von Google Places wurde übrigens kürzlich für den US-Markt nachgewiesen. Laut einer Untersuchung des SEO-Portals „BrightLocal“ nimmt Google Places im Ranking um den wichtigsten Traffic-Kanal Platz 1 ein. Das bedeutet, dass diese Funktion besonders häufig von Usern konsultiert wird. Das ist ein gutes Zeichen für hiesige KMU, denn die Werte lassen sich mittelfristig auch auf den europäischen Markt übertragen. Doch für welche Branchen eignet sich Google Places? Im Grunde kann jedes Unternehmen von dem Suchmaschinendienst profitieren. Ob nun Einzelhandelsunternehmen, die dadurch ihre Laufkundschaft erhöhen oder Freiberufler ohne eigene Büroräume: Die Aufmerksamkeit von Kunden erregt ein Eintrag in das „Branchenverzeichnis“ in jedem Fall. Google Places ist daher ein nützlicher Online-Dienst, den KMU nicht ungenutzt lassen sollten.

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