Aussagekräftiger Titel verhilft zu mehr Traffic

Title-TagZahlen und Meta-Zahlen für die Artikelerstellung

 

Eines der wichtigsten Merkmale einer Webseite aus SEO-Sicht gilt dem <title>-Tag. Über Google und die Einflüsse und den richtigen Einsatz von Meta-Tags wurde bereits viel geschrieben, doch wie sieht es mit den Überschriften aus? Wie der <title> optimal aufgebaut wird, und was dabei zu beachten ist, wird nachfolgend erläutert.

Aussagekräftiger Titel verhilft zu mehr Traffic

Für eine erfolgreiche SEO-Strategie sind Überschriften sehr wichtig. Dabei sind der Typ und der Inhalt für den Sucherfolg entscheidend. Früher war alles einfacher, da wurde die Überschrift formatiert, durch Fett- oder Kursivschrift und einer großen Schriftgröße angepasst und das war es.

Mitte März 2014 hat sich aufgrund einer Design-Umstellung bei Google vieles geändert. Zwar gibt es auch noch andere Suchmaschinen, trotzdem laufen zurzeit 91 Prozent aller Suchanfragen über Google. Yahoo hat einen Marktanteil von drei Prozent und Bing wird von 3,5 Prozent der Internetnutzer verwendet, um nach einem Webseiteninhalt zu suchen.

Daher liegt es sehr nahe, seine Texte auf den Suchalgorithmus von Google abzustimmen. Um beim Ranking weit oben zu erscheinen, ist ein aussagefähiger Titel enorm wichtig. Inzwischen ist bekannt, dass Suchende mittlerweile nicht mehr einfach ziel- und orientierungslos auf die ersten erscheinenden Suchergebnisse klicken, sondern auch viel Wert auf die Anzeige des Suchergebnisses legen. Ist ein Titel und somit die Anzeige in der Google-Ergebnisliste aussagefähig, wird auch eher geklickt. Dies bedeutet: Je aussagekräftiger der Titel, umso höher die Traffic.

Die Gestaltung der (Zwischen-) Überschriften

Jeder Text sollte mit einer Hauptüberschrift versehen werden, die in h1 formatiert ist. Ist das Keyword nicht im Titel enthalten, gehört es in die Zwischenüberschrift, die in h2 formatiert wurde.
Auch die Anzahl der Zwischenüberschriften muss gut durchdacht sein. Mehr als eine h2-Überschrift bei weniger als 500 Byte Text wirkt unnatürlich. Ist der Text kürzer, sollte besser eine Überschrift der Kategorie h3 verwendet werden. Auch h3 Überschriften werden von den Suchmaschinen besser bewertet als fett gedruckter oder normaler Text. Immer gilt jedoch: nicht mit Überschriften übertreiben und relevante Begriffe wählen!
Die SEO-Szene ist sich einig, dass der Dokumententitel einen großen Einfluss auf das Ranking hat. Der schwedische SEO-Experte Bernt Johansson geht davon aus, dass ein title im Idealfall aus nicht mehr als 57,7 Zeichen bestehen sollte. Seine Auswertung von knapp 29.000 Internetseiten ergab, dass 81,6 Prozent der Überschriften aus 57 Zeichen bestanden und fast 100 Prozent sogar nur 49 und weniger Zeichen enthielten.
Weitere Faktoren mit Einfluss auf das Ranking, die zu berücksichtigen sind:

  • Länge des Suchbegriffs
  • Je länger ein fettgeschriebenes Wort, desto mehr andere Zeichen werden beim Ranking verdrängt.
  • Anzahl der Groß- und Kleinbuchstaben
  • Verwendung von breiten oder schmalen Buchstaben (i = schmal)
  • längere Titel werden durch drei Punkte (…) unterbrochen

So sieht eine optimale Meta-Description aus

Die Meta-Description ist eine kurze Inhaltsangabe, die möglichst nach dem AIDA-Prinzip aufgebaut sein sollte. AIDA ist die Abkürzung für Attention, Interest, Desire und Action. Für jede Webseite (URL) sollte nur eine einzigartige Meta-Description gewählt werden.

  1. Attention
    Die Aufmerksamkeit wecken.
  2. Interest
    Das Interesse erregen.
  3. Desire
    Den Wunsch auslösen.
  4. Action
    Aktion durchführen – der Leser klickt den Text an.

Startet der Nutzer bei Google eine Suchanfrage, wird die Meta-Description unter dem blauen Link und der URL angezeigt. Die individuell erstellte Meta-Description wird von den Suchmaschinen in der Regel übernommen und in den Suchtreffern auf zwei Zeilen mit maximal 160 Zeichen inklusive Leerzeichen angezeigt. Dies bedeutet, dass Google insgesamt vier Zeilen anzeigt, die optimal zu nutzen sind. Ist die Inhaltsbeschreibung länger, wird diese durch „…“ abgeschnitten.

Diese vier Zeilen sind dafür verantwortlich, ob der Nutzer die Seite anklickt oder nicht. Deshalb sollte zumindest für die Hauptseiten eines Webprojektes eine Description erstellt werden. Ist nun kein Beschreibungstext hinterlegt, werden von Google die ersten Zeilen des Starttextes oder andere Inhalte, wie beispielsweise Verzeichnisse, angegeben.

Pfiffige Unternehmen integrieren in der Meta-Description von Kunden vergebene Bewertungen, Gütesiegel, Zertifikate oder auch eine direkte Kundenansprache. Wichtig ist immer, dass URL, Title-Tag und Meta-Description auch das halten, was versprochen wird. Zwar bewertet Google Meta-Descriptions nicht, jedoch das Klickverhältnis und die Aufenthaltsdauer auf den Webseiten fließt mit in die Bewertung ein.
Da früher Meta-Descriptions oftmals für Keywordstuffig benutzt wurden, änderte Google seine Algorithmen, sodass Meta Descriptions nicht mehr das Ranking beeinflussen, sondern lediglich als Snippet dargestellt werden.

Tipp: Ist die Meta-Description zu lang und werden deshalb am Ende des Snippet Pünktchen angezeigt, kann dies auch ein Vorteil sein, da es manche User neugierig macht und zum Klicken der Seite verleitet. Ärgerlich ist es jedoch, wenn beispielsweise das Keyword oder ein wichtiges Wort abgeschnitten wird und der Satz dann so keinen Sinn ergibt. Sinnvoll ist es, sich die Snippets der Mitbewerber anzugucken. Mehr als 160 Zeichen schaden zwar nicht, aber trotzdem sollte genau überlegt werden, an welcher Stelle Google die Inhaltsangabe schneiden wird und ob die Description so noch einen Sinn ergibt.

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