MySpace – sensible Daten im Profil

Aus Furcht vor Bespitzelung gestatten viele Firmen ihren Angestellten bei der Anwendung von Social Networks nachdrückliche Anweisungen bzw. werden diese Internetseiten im Vorhinein am Arbeitsplatz gesperrt.

Zu Recht, denn regelmäßig werden bei Institutionen Personal über Soziale Netzwerke wie MySpace und Co. abgeworben und dazu noch empfindliche Firmendaten ausfindig gemacht.

Soziale Netzwerke sind ein ausgezeichneter Spielplatz für Geschäftsspione. Mit Hilfe einer gefälschten Identität vermag man durchdacht Angestellte kontaktieren, zu denen man anders gar schwierig bzw. gar keine Verbindung herstellen kann. Bekanntlich ist es äußerst mühsam, wenn man mit einem Chef am Handy redet oder ihn für einen anderen Betrieb ausspannen mag. Man muss sonst den komplexen Pfad über Sekretariate oder Service-Hotlines nehmen.

Die unmittelbare Verbindung per MySpace ist da überreichlich hoffnungsvoller.

Das persönliche MySpace Profil nimmt man auf den ersten Blick als ziemlich sichergestellt wahr. Die für jedermann erkennbaren Angaben schenken kaum außergewöhnliches. Die Freundesliste eines anderen befreundeten Users ist jedoch nur für andere MySpace – Freunde erblickbar und es gibt anscheinend keine Chance, eine freundliche Bekanntschaft anzuregen, um so die Neigungen zu auskundschaften.

Zugegeben gibt es viele andere Pfade, wie die in MySpace eingegebenen sensible Daten nach Außen zu dringen: Wer sozusagen denkt, er könne seine Intimsphäre schützen, indem er das standardmäßig typische Hackerl vor dem Einverständnis zum Absuchen des persönlichen Mailverzeichnisses entfernt, der wird binnen kurzer Zeit bemerken, dass es ausreichend andere nachlässige Benützer vorhanden sind, die in MySpace buchstäblich dies dulden, weshalb der Dienst auch vergleichsweise ausführliche Auskünfte über andere Individuen abgibt, die so etwas im Grunde gar nicht interessiert.

So ergeht es wahrscheinlich auch jemanden, der eventuell überhaupt nicht beabsichtigt hat, dass er die Einblicknahme in seine MySpace-Freunden allerdings auf seinem eigenen Profil ausschalten kann, er selber freilich in den Profilen seiner Freunde absolut sichtbar ist, außer die Freunde sind genauso vorsichtig.

Mit dieser Methode kann man auskundschaften, ob wichtige Persönlichkeiten MySpace-Freundschaften zu einer anderen geschätzten Individualität haben. Die Rede ist jetzt nicht von großen Politikern, aber doch von jenen, die einem persönlich wichtig sein können.

Im positiven Sinn, weil man sie bewundert, aber auch im negativen Sinn, um sie zu stalken.

Die Anwendung von Social Media Tools in den Firmen nehmen zu, denn die Zahl der Web Nutzer klettert beständig und mit ihr die erdenklichen Sicherheitslücken. Daten der Betreiber zufolge sind bereits etliche Prozent der Landsleute bei MySpace angemeldet.

Hauptsächlich für sensible Daten stellen Social Networking Hilfsprogramme ein konvexes Wagnis dar, da Teamaktivitäten nur ungenügend kanalisiert werden. Ein grundsätzliches Zugriffsverbot auf Social Media Dienste ist aber auf keinen Fall zu anzupreisen. Denn diese Kontaktkanäle sind gegenwärtig nicht mehr wegzudenken, da sie für die Ausdehnung von Markenbewusstsein, Kundenbindung und Meinungsaustausch knüpfen.

Vielmehr regt es an, dass Gewerbe geschäftig und angestrengt mit den Applikationen zu konfrontieren und synchron die sensiblen Daten vorbeugend zu bewachen.

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